Konservative und operative Behandlung von Knochenbrüchen

Wir behandeln Knochenbrüche ohne Altersbeschränkung. Unsere Abteilung bietet kompetente und rasche Versorgung rund um die Uhr.

Folgende Faktoren entscheiden, ob ein Knochenbruch operativ oder konservativ behandelt werden kann:

  • Grad der Verschiebung des Bruches
  • Stabilität des Bruches
  • Beteiligung eines Gelenkes
  • Alter des Patienten
  • Vorliegen von Mehrfachverletzungen
  • Weichteilschaden der Umgebung
  • Begleiterkrankungen

Unser Behandlungsangebot

Konservative Behandlung

Die Versorgung bei der konservativen Knochenbruchbehandlung erfolgt meist über eine Ruhigstellung in einem Gipsverband. Moderne Kunststoffmaterialien finden hier Verwendung. Die ersten Tage nach der Versorgung des Knochenbruches sind sehr wichtig. Regelmäßige Röntgenkontrollen stellen sicher, dass ein Abrutschen des Bruches frühzeitig erkannt wird.

Wir setzen auf moderne Behandlungsmethoden und individuelle Lösungen. Bei einigen Bruchformen reicht die Anlage von speziellen Verbänden oder Schienen aus.

Operative Behandlung

Bei der operativen Knochenbruchbehandlung (Osteosynthese) ist die Auswahl des geeigneten Behandlungskonzeptes und seine fachgerechte Umsetzung die eigentliche Herausforderung bei der Behandlung des Bruches. Um eine schnelle Belastbarkeit der betroffenen Extremität  zu erreichen und eine frühe Bewegungstherapie ohne lange Ruhigstellung zu ermöglichen wird heutzutage eine stabile Versorgung angestrebt. Hierzu stehen uns modernste Osteosynthesematerialien zur Verfügung. Unter Osteosynthese versteht man die Wiederherstellung der Knochenintegrität durch Implantate.

Häufige Bruchformen und die modernen Versorgungsformen im Überblick:

  • Distale Radiusfraktur
    Die übungsstabile Versorgung erfolgt mittels winkelstabiler Platte
  • Mehrfragmentbruch des Oberarmkopfes
    Versorgung mit winkelstabiler Platte
  • Schienbeinkopfbruch
    Versorgung durch eine Platte
  • Unterschenkelbruch
    Stabilisierung mit einem sogenannten Marknagel. Dieser wird in den Markraum des Knochens eingebracht und schient den Knochen von innen.
  • Außenknöchelbruch am Sprunggelenk
    Die Versorgung erfolgt durch eine an das Wadenbein anmodellierte Platte.
  • Olecranonfraktur am Ellenbogen
    Versorgung durch eine Zuggurtung

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