Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

ab dem 14.06.2021 gelten folgende Besuchsregelungen für unser Klinikum:

  • täglich 1 Patient – 1 Besucher – 1 Stunde in der Zeit von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Besucher erhalten Zugang mit Nachweis:
    • des vollständigen Impfschutzes
    • einer durchgemachten Covid-19-Infektion
    • eines tagesaktuellen, negativen Antigen-Schnelltests
  • Unsere Besucher sind verpflichtet während des Besuchs innerhalb des Klinikums eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Die Kontakterfassung der Besucher erfolgt durch die Mitarbeiter der Rezeption.

 
Weitere Regelungen:

  • Bei patientennahen Tätigkeiten ist das Tragen einer FFP-2 Maske weiterhin Pflicht
  • Darüber hinaus gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes innerhalb des Klinikums
  • Das Testangebot für Mitarbeiter besteht weiterhin montags in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Tagesklinik, Anmeldung über Frau Hempel unter info.sebnitz@asklepios.com
    • Die Mitarbeitertestungen sind für Personen ohne vollständigen Covid-19-Impfschutz verpflichtend.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Team der Asklepios Sächsischen Schweiz Klinik Sebnitz

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Minimal-invasive Operationen

Verständlicherweise läßt sich kaum jemand gerne operieren. Im Fokus der Ängste und des Mißbehagens die einen derartigen Eingriff begleiten, stehen u. a. die Fragen des kosmetischen Aspekts und der verminderten Funktionalität der bei dem Eingriff durchtrennten Gewebe. Dies trifft insbesondere bei den relativ häufigen Operationen von Bauchorganen zu.

Verzicht auf den Bauchschnitt

Am 12.09.1980 operierte Professor Dr. Dr. h.c. med. Kurt Semm in Kiel erstmalig einen Blinddarm laparoskopisch, unter Verzicht des typischen Bauchschnitts entfernte er durch schlanke Trokare (röhrenförmige Zugangswege von 5,10, bzw. 12 mm Durchmesser, die über winzige Bauchdeckenschnitte den Weg in die Bauchhöhle gewährleisten) das erkrankte Organ. Die visuelle Kontrolle der Prozedur garantierte eine Glasfaseroptik mit angeschlossener elektronischer Kamera und Kaltlichtquelle. Im gleichen Jahr beschrieb Professor Semm die erste laparoskopische Eierstockentfernung und vier Jahre später die erstmalige laparoskopisch assistierte Entfernung der Gebärmutter.

 

Welche Vorteile bietet die Methode?

Komplexe Operationen an Organen der Bauchhöhle und des Raumes hinter der Bauchhöhle erforderten früher häufig großdimensionierte Zugangswege, mit entsprechend starker Traumatisierung  der Gewebe in diesem Bereich. Heute lassen sich durch minimalinvasive Zugänge diese „Kollateralschäden“ oft minimieren oder vermeiden.

Generell gilt: kleine Wunden heilen besser als große Wunden, die Gefahr eines resultierenden „Narbenbruchs“ wird deutlich vermindert, der Patient ist schneller belastungsfähig und bedarf geringerer Mengen an Schmerzmitteln, häufig kann der Patient früher aus der stationären Behandlung nach Hause entlassen werden, das kosmetische Ergebnis ist ansprechender.

Die Entwicklung geht weiter: Inzwischen werden die Stellen der Trokareinstichstellen neu definiert, d.h. Verkleinerung der Durchmesser der eingesetzten Instrumente (3mm statt 5 mm), bzw. Reduzierung der Anzahl der Trokareeinstichstellen.

 

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