Orthopädie und Traumatologie

Unsere Abteilung für Orthopädie und Traumatologie

Ärzte haben schon im 19. Jahrhundert die Lage als ideal befunden: 700 Meter über dem Meer, am Südhang‚ des wegen seines hervorragenden Mittelgebirgs- Schonklimas und seiner ungewöhnlich vielen Sonnenstunden bekannten Bayerischen Waldes. Diese über 100jährige Erfahrung und Tradition kombinieren wir mit neuen modernen Wegen der Therapie und optimieren damit konstant die Heilungserfolge.

In der Orthopädischen und Traumatologischen Abteilung setzen Sie sich mit uns individuelle Ziele, z.B. Ihre körperlichen Fähigkeiten wiederherzustellen und Schmerzen zu lindern. Dabei versuchen wir mit Ihnen die Grenzen Ihrer Fähigkeiten zu erreichen und idealerweise zu verschieben. Körper und Seele können in verschiedenen Entspannungsgruppen oder mit dem phantastischen Blick über die Donauebene bis hin zu den Gipfeln der Alpen loslassen.

Ein äußerst erfahrenes multiprofessionelles Therapeutenteam aus mehreren Berufsgruppen wird Sie während des Aufenthaltes individuell begleiten. Ziel ist es mit Ihnen gemeinsam Ihren Körper und Geist wieder in Ruhe und Einklang zu bringen.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

Ihr Team der Orthopädie

Indikationen

Nach Operationen

Nach Operationen am Bewegungsapparat:

  • Gelenkersatz z. B. Knie-, Hüft- oder Schulterprothese
  • Umstellungsosteotomien
  • Amputationen
  • Gelenkversteifungen
  • Bandersatz z. B. Kreuzband, Rotatorenmanschette

Nach Operationen an der Wirbelsäule:

  • Nukleotomie (Bandscheiben OP)
  • Dekompression (Spinalkanalerweiterung)
  • Wirbelsäulenversteifung
  • Korrigierende Wirbelsäuleneingriffe
  • Wirbelkörperersatz
  • Bandscheibenprothesen

Degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates

  • Arthrose (Gelenkabnutzung)
  • Chondropathien (Knorpelschaden)
  • Arthropathien (Gelenkerkrankungen)
  • Tendomyopathien (Weichteilrheuma)

Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule

  • Wirbelsäulenschmerzsyndrom
  • Osteochondrose (Verschleiß der Wirbelsäule)
  • Morbus Forrestier (Zuckergusswirbelsäule)
  • Morbus Bechterew
  • Bandscheibenvorfall- und –vorwölbung
  • Gleitwirbel
  • Wurzelreizsyndrome
  • Verengungen des Spinalkanals

Skelettsystem Erkrankungen

  • Skoliose (Verbiegung der Wirbelsäule)
  • Dysplasie (Gewebeveränderungen)
  • Morbus Scheuermann (Wachstumsstörung der Wirbelsäule)
  • Angeborene Fehl- und Defektbildungen
  • Osteoporose (Knochenschwund)
  • Osteopenie
  • Osteomalazie (Knochenerweichung)
  • Morbus Paget  

Folgen von Verletzungen des Bewegungsapparates

  • Polytrauma (Mehrfachverletzungen)
  • Frakturen (Knochenbrüchen)
  • Wirbelkörperbrüchen und - sinterungen
  • Muskel,- Sehnen- und Bandverletzungen
  • Morbus Sudeck (CRPS, Schmerzsyndrom)

Diagnostik

Diagnostische Leistungen & Untersuchungsmethoden

Die Diagnostik zugrunde liegender Erkrankungen sollte bereits vor der medizinischen Rehabilitation abgeschlossen sein, um die Behandlung möglichst rasch und zielgerichtet beginnen zu können. Bei Bedarf stehen in der Asklepios Klinik Schaufling folgende diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung:

 

Digitales Röntgen

  • Brustkorb und Skelett

Knochendichtemessung:

  • Messung der Knochendichte an Stellen, an denen osteoporosebedingte (durch Knochenschwund verursachte) Brüche am häufigsten auftreten (vor allem Wirbelsäule und Oberschenkelhals)

Sonographie

  • der Stütz- und Bewegungsorgane

Coaching Car

  • Messung des Lenkwinkels, der Bremskraft, der Reaktionszeit und der Lenkgeschwindigkeit

Testungen

  • Isometrische Testung der unteren und oberen Extremität sowie  der LWS

Ruhe-EKG

  • Registrierung der elektrischen Aktivität des Herzens durch das Elektrokardiogramm, Information unter anderem über:
    • Herzfrequenz und -rhythmus
    • Lagetyp (Lage des Herzens im Brustkorb)
    • vorangegangene oder frische Herzinfarkte
    • Herzmuskelentzündungen
    • Verdickungen der Herzkammerwand

Belastungs-EKG

  • Bestimmung der Belastbarkeit der Rehabilitanden
  • Beurteilung des Blutdruck- und Herzfrequenzverhaltens unter Belastung
  • Nachweis oder Ausschluss einer belastungsinduzierten Durchblutungsstörung oder Rhythmusstörung

Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung

  • Registrierung der elektrischen Aktivität des Herzens und des Blutdrucks über 24 Stunden

Schlafapnoe-Screening

  • differenzierte Vordiagnostik des Schlafapnoe-Syndroms (Atmungsstörung) bei
    • Schlafstörung
    • nächtlichem Schnarchen, gegebenenfalls mit Atemaussetzern
    • Übergewicht
    • Blutdruckanstieg in der Nacht

Ultraschalldiagnostik und Dopplersonografie (Untersuchung des Blutflusses unter Ausnutzung des sogenannten Dopplereffektes)

  • Kontrolle der Organe im Bauchraum, der Schilddrüse, des Herzens, des Rippenfells sowie der Blutgefäße, Muskeln und Gelenke

Knöchel-Arm-Index

  • Überprüfung der arteriellen Durchblutung in den Beinen

Arteriografie

  • Messung der Pulswellengeschwindigkeit als Hinweis auf arterielle Gefäßsteifigkeit

Perkutane Sauerstoffsättigungs- und pCO2-Messung

  • unblutige Bestimmung des Sauerstoffgehaltes und der Kohlendioxydkonzentration im Blut bei einer Lungenerkrankung oder starkem Übergewicht

Spirometrie

  • Überprüfung der Lungenfunktion

Laryngoskopie

  • flexible Schluck-Endoskopie mit Beurteilung des Kehlkopfes zum Beispiel bei Heiserkeit oder bei Schluckstörungen, zum Beispiel nach einem Schlaganfall

Elektromyografie (EMG) und Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG)

  • Messung der elektrischen Aktivität eines Muskels oder Nervs

Elektroenzephalografie (EEG)

  • Messung der elektrischen Aktivität des Gehirns mittels Elektroden

Nervenblock(ade)

  • Unterbrechung der Nervenleitung zur Schmerz- und Spastiktherapie

Das bieten wir Ihnen

Jeder Mensch ist einzigartig. Deshalb entwickeln unsere Ärzte, Pflegefachkräfte und Therapeuten gemeinsam ein Behandlungskonzept, das genau auf Sie und Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Unser ärztliches Team

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