Aortenisthmusstenose (ISTA)

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Bei der Aortenisthmusstenose besteht eine Verengung innerhalb der Aorta (Körperhauptschlagader) nach Abgang der Kopf- und Armgefäße. Der Blutdruck in den Armen und dem Kopf ist hoch, während der Blutdruck in den Bauchgefäßen Beinen niedrig ist. Somit können z.B. auch die Nieren mit zu wenig Blut versorgt werden.  Viele betroffene Säuglinge entwickeln während der ersten Lebenswochen Symptome und bedürfen einer zeitnahen Operation. Bei manchen Kindern wird eine Aortenisthmusstenose erst viel später durch reduzierte Pulse und Blutdrücke in den Beinen entdeckt.

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Die meisten Patienten müssen operiert werden, dabei wird über einen Zugang an der linken Seite der Brust der Brustkorb zwischen zwei Rippen eröffnet. Es besthehen zwei Möglichkeiten, um den Herzfehler zu korrigieren. Entweder das verengte Stück wird entfernt und die beiden neu entstandenen Enden werden End-zu-End aneinander genäht. Wenn die Verengung sehr langstreckig ausgebildet ist, wird die Aorta eröffnet und die Enge mit einem Flicken erweitert. In seltenen Fällen reicht zunächst eine Ballonkatheterprozedur. Dabei wird mit einem Herzkathether, der über eine Beinarterie zum Herzen vorgeschoben wird, die verengte Stelle mit einem Ballon aufgedehnt. Dieser Vorgang kann eine Operation eventuell aufschieben bis der Patient älter ist, aber die Operation meist nicht dauerhaft verhindern.

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