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Funktionslabor

Kinder leiden manchmal unnötig lange unter gastroenterologischen oder urologischen Problemen wie Bettnässen, Einnässen am Tag, schwere Verstopfung, unfreiwilliger Stuhlabgang oder Sodbrennen.

Diagnostik

Dabei kann eine Ursachendiagnose im Funktionslabor normalerweise auf relativ einfache und schmerzlose Weise erfolgen. Jedes Kind wird sanft und fürsorglich auf die Untersuchung vorbereitet, die Eltern umfassend informiert. Denn das Verständnis und die Kooperation der Kinder und Eltern sind entscheidend für den Untersuchungserfolg und die nachfolgende Therapie.

Die Diagnostik des Funktionslabors dient als Planungshilfe vor operativen Eingriffen oder als Kontrolle nach Operation der Harnwege, der Speiseröhre oder des Enddarms. Im Weiteren kann für Kinder mit Blasenfunktionsstörungen oder bestimmten Enddarm-Erkrankungen auch nicht-operative Therapien, z.B. eine Biofeedbacktherapie nach vorausgegangener Untersuchung eingeleitet werden.

Die Untersuchungen werden, je nach Fragestellung, ambulant oder stationär durchgeführt. Zu den wichtigsten im Funktionslabor durchgeführten Verfahren gehören:

 

pH-Metrie/Impedanz-pH-Metrie

(Messung u.a. der Säure in der Speiseröhre)

Mittels dieser Messung werden unklare Oberbauchbeschwerden, Sodbrennen, Erbrechen abgeklärt, in ausgewählten Fällen auch wiederholt auftretende Infekte der oberen Luftwege.
 

(Messung u.a. der Säure in der Speiseröhre)

Mittels dieser Messung werden unklare Oberbauchbeschwerden, Sodbrennen, Erbrechen abgeklärt, in ausgewählten Fällen auch wiederholt auftretende Infekte der oberen Luftwege.

 

Ösophagusmanometrie

(Messung der Transportfähigkeit und Verschlussfähigkeit der Speiseröhre)


Dieses Verfahren stellt fest warum Nahrung in der Speiseröhre feststecken bleibt und ob eine komplizierte Schluckstörungen vorliegt.

 

Uroflowmetrie und EMG

(Messung des Harnstrahl und der Beckenbodenmuskulatur)

Mit diesem Verfahren können, im Zusammenhang mit anderen Untersuchungen, Ursachen des Einnässens, der Harnstrahlabschwächung oder von häufigen Harnwegsinfektionen gefunden werden.

Cystomanometrie und Videourodynamik

(Messung der Blasenfunktion)

Diese Messung klärt, ob neurologische Störungen der Harnblase vorliegen, die unter anderem eine Gefahr für die Funktion der Nieren darstellen können. Bei der Videourodynamik, für spezielle Fragestellungenzu den Harnwegen, auch mit gleichzeitiger Röntgenuntersuchung.

Rektomanometrie

(Messung der Verschluss- und Transportfähigkeit des Enddarmes)

Diese Untersuchung versucht die Ursachen für schwere, häufig therapieresistente Verstopfungen oder eine mangelnde Enddarm-Kontrolle mit Stuhlinkontinenz zu finden.

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