Durch Bewegung das Krebsrisiko vermindern

Mehr als 70 wissenschaftliche internationale Studien haben gezeigt, dass Bewegung der Schlüssel zur Verminderung des Krebsrisikos bei Gesunden ist. Und auch Patienten, die ihre Krebserkrankung überstanden haben, können mit Hilfe eines durch die APP movival® koordinierten Bewegungsprogramms das Risiko einer erneuten Erkrankung signifikant senken. Denn Bewegung hilft dabei, dass krebsauslösende Chromosomenbrüche in den Zellen seltener auftreten. Auch die Asklepios Paulinen Klinik (APK) setzt die APP bereits ein.

Foto: Außenansicht Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden
© fotostudio9

Als eine Ursache bei der Entstehung von Krebs haben Wissenschaftler Veränderungen an den Endstücken der Chromosomen, den Telomeren, identifiziert. Mit zunehmendem Alter verkümmern diese, führen zu Chromosomenbrüchen und damit steigt die Wahrscheinlichkeit von bösartigen Zellmutationen - es entsteht Krebs. Die gute Nachricht ist: jeder kann aktiv etwas dagegen tun, denn regelmäßige Bewegung trägt mit dazu bei, dass krebsauslösende Chromosomenbrüche seltener auftreten. Schon 10 Minuten moderate Bewegung am Tag helfen dabei, das Krebsrisiko deutlich zu senken. Ob Spazieren, Radfahren, Joggen oder Haus- und Gartenarbeit, jede Art von Bewegung hat positive Auswirkungen auf den Organismus und verringert das Krebsrisiko.

"Immer wieder werde ich von meinen Patienten danach gefragt, was man zur Verhinderung einer erneuten Krebserkrankung tun kann. Neben einem gesunden Lebensstil gehört dazu in jedem Fall die regelmäßige Bewegung. Das zeigen wissenschaftliche Studien weltweit. Und was bereits an Krebs Erkrankten hilft, hilft Gesunden, erst gar nicht krank zu werden. Deshalb habe ich die APP movival® entwickelt. Sie unterstützt auch dabei, ein individuelles Bewegungsprogramm aufzustellen und dies zu kontrollieren", sagt PD Dr. Thomas Widmann, Chefarzt an der Asklepios Klinik Triberg und Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie, Onkologie und Sozialmedizin.

"In der APK haben wir bei unseren Krebspatienten die APP movival® bereits erfolgreich eingesetzt. Dabei zeigt sich, dass die APP-Nutzer weniger unter lang anhaltender Erschöpfung (Fatigue-Syndrom) leiden und sich auch ihre Stimmungslage deutlich verbessert", so Dr. Stefanie Buchen, Chefärztin der Frauenklinik in der APK. Klinikgeschäftsführer Norman Westphal sieht hier auch Potenzial für den präventiven Einsatz. „Ich freue mich darauf künftig dieses durchdachte Medizinprodukt auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugänglich machen zu können.“

Mit der APP movival® dem Krebs davonlaufen

Mit Hilfe der APP movival® kann jeder seine individuellen Bewegungsziele festlegen. Jede Art von Bewegung ist in der APP mit sogenannten movival®-Punkten versehen. Sie stellen die Basis zur Berechnung der Intensität der körperlichen Aktivität dar. Dabei steht ein movival®-Punkt für eine Bewegungseinheit. Mit nur 25 movival®-Punkten pro Woche steigt die Wahrscheinlichkeit, gesund zu bleiben um bis zu 40 Prozent. Zusätzlich bietet die APP für ihre Nutzer Neuestes zum Thema Krebs aus Medizin und Wissenschaft in verständlich aufbereiteter Form. Darüber hinaus können sich die movival® Nutzer untereinander auszutauschen.

Die APP movival® steht für IOS und Android Smartphones und Tablets in den App-Stores als kostenlose Test-Version sowie als Abo-Variante zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter

Seite teilen: