Besuchsverbot ab 1.9.2020

Aufgrund der gestiegenen COVID-19-Infektionszahlen in Wiesbaden hat die Landeshauptstadt Wiesbaden für die Krankenhäuser in Wiesbaden ab 01.09.2020 wieder ein Besuchsverbot erlassen. Ausnahmen bleiben weiter bestehen, siehe unten bei: Ausnahmen.

Informationen zum Besuchsverbot

Die  Landeshauptstadt Wiesbaden hat eine mit den Kliniken abgestimmte Allgemeinverfügung erlassen, in der der Zutritt zu Krankenhäusern zu Besuchszwecken für mindestens vier Wochen ab dem 01.09.2020 untersagt wird.

Ausnahmen/ Nicht vom Besuchsverbot berührt sind:

  • Begleitpersonen von Minderjährigen,
  • Vertrauenspersonen bei Geburten,
  • Personen zur Unterstützung der Verständigung und Übersetzung,
  • Personen, deren Aufenthalt aus medizinischer Sicht sinnvoll und erforderlich ist (z.B. Sterbebegleitung) und für Betreuer, Seelsorger, Standesbeamte, Rechtsanwälte, Notare und Bestatter. Über Ausnahmen entscheidet der behandelnde Arzt.
  • Sonderregelung für Geburten: Frauen, die zum Zwecke der Geburt eines Kindes aufgenommen werden oder aufgenommen worden sind, dürfen von einer Vertrauensperson während ihres gesamten klinischen Aufenthalts 2 Stunden täglich besucht werden; die Vertrauensperson darf überdies während des gesamten Geburtsvorgangs unabhängig von dessen Dauer die werdende Mutter begleiten. Bei der Vertrauensperson muss es sich stets um dieselbe Person handeln. Die Vertrauensperson ist unter Nennung ihres Namens vor bzw. bei dem ersten Besuch anzumelden.
  • Ausnahmevorbehalt (darunter sind u.a. auch geriatrische Patienten in einer besonders schwierigen Situation zu verstehen, die eine Begleitung aus ethisch- moralischen Gründen erfordert):
    In einmaligen Situationen des menschlichen Lebens, wie etwa bei der Aufklärung über eine schwerwiegende Diagnose, eine besonders belastende Therapie oder zur Begleitung naher Angehöriger im Sterbeprozess können die behandelnden Ärztinnen und Ärzte aus medizinischen und / oder ethisch-moralischen Gründen Ausnahmen von der Untersagung in Nummer 1) im Einzelfall zulassen und sollen dies, wann immer medizinisch vertretbar, tun. Über die Ausnahme entscheidet der behandelnde Arzt.

     

     

     

 

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