1. Welttag der Patientensicherheit am 17.09.2019 im Asklepios Fachklinikum Teupitz

• Leukämie: Registrierungsaktion für Stammzellen-Spender in Kooperation mit der DKMS
• Informationsstand von 10 – 13 Uhr in Foyer von Haus 1
• Händehygiene, Grippeschutzimpfung & Reanimationstraining weitere Themen

Welttag der Patientensicherheit - Machen Sie mit!

Bild: Asklepios Klinik Teupitz - Patientensicherheitstag 2019
v. l. n. r.: Fr. Pelz i.A zur HFK, Fr. Meistring Leitende HFK , Hr. Kühl Neurologe, Hr. Jehle Klinikmanager

Der 1. (von der Weltgesundheitsorganisation – WHO - ausgerufene) Welttag der Patientensicherheit (vormals: Tag der Patientensicherheit) am 17.09.2019 wird auch im Asklepios Fachklinikum Teupitz  wieder groß geschrieben und mit viel Engagement begangen. Das Fachklinikum hat sich deshalb als Teilnehmer am Aktionstag beim Aktionsbündnis für Patientensicherheit e.V. angemeldet.  Von 10 bis 13 Uhr wird es im Foyer von Haus 1 einen Informations- und Aktionsstand mit Angeboten zu Themen wie Händehygiene, Grippeschutzimpfung und Reanimation geben. Die Hygienefachkraft Ute Meistring und  Schwester Manina Pelz, die sich in der Ausbildung zur Hygienefachkraft befindet, werden zusammen mit dem Facharzt für Neurologie Marc Kühl Mitarbeitern, Patienten und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen zum Aktionstag: www.tag-der-patientensicherheit.de

Darüber hinaus möchte das Asklepios Fachklinikum Teupitz den Tag dafür nutzen, einem anderen sehr wichtigem Thema zu Aufmerksamkeit zu verhelfen: Leukämie (Blutkrebs) und die Suche nach Stammzellen-Spendern!

Auf Initiative von Ute Meistring und in Kooperation mit der DKMS gGmbH, einer gemeinnützigen Organisation zur Registrierung von potentiellen Stammzellen-Spender, wird am 17.09. auch über die Diagnose Leukämie  informiert und  die Möglichkeit zur Registrierung als potentieller Spender durch Abgabe einer Speichelprobe gegeben. Dass bei der Behandlung von Leukämie die Transplantation von Stammzellen aus dem Blut oder dem Knochenmark von Spendern eine bedeutende Rolle spielt, ist leider noch nicht bekannt genug.

Ute Meistring fand über einen Fall aus ihrem privaten Umfeld zu dem Thema. Hier erzählt sie davon:

„Julien, der Sohn einer guten Freundin, ist 15 Jahre alt als er seine Diagnose erhält. Das war im November 2018. Nach einer minimalen Wartezeit von 4 Wochen hat er erfolgreich Stammzellen transplantiert bekommen. Danach folgten 200 einsame Tage in Isolation zu Hause mit abgekochtem Essen, keinen Freunden, und selbst das geliebte Haustier musste ausziehen. Julien hatte das Glück, dass sogar zwei Spender zur Verfügung zu haben - eine Frau aus Deutschland und eine aus den USA. Nun lebt er mit der neuen Blutgruppe seiner deutschen Spenderin, welche zwischen 30 und 40 Jahre ist und selbst 3 Kinder hat. Julien findet, sie ist ein toller Mensch. Recht hat er! Im Laufe der Behandlung ertrug der junge Mann immer wiederkehrende Knochenmarkpunktionen am Beckenkamm zur Kontrolle seiner Werte. Er beschriebt diese als wenig schmerzhaft.“

Durch die Anteilnahme am Behandlungsverlauf von Julien  entstand bei Frau Meistring die Idee, auch in ihrem beruflichen Umfeld am Asklepios Klinikums Teupitz um Aufmerksamkeit für dieses Thema zu werben.

Frau Meistring ist selbst bei der DKMS registriert und ermöglicht deshalb Interessenten, mit ihr unkompliziert in den Dialog über die Krankheit und die Möglichkeit einer Registrierung einzugehen.

Das Asklepios Klinikum Teupitz spendet der DKMS die Registrierungskosten von jeweils 35 Euro für die ersten 15 Spender. Die Abgabe einer Speichelprobe ist natürlich freiwillig und bleibt anonym.

Für Interessierte ist der Ablauf wie folgt:

Bitte melde Sie sich im Vorfeld bei Frau Meistring unter 0337666-591 oder u.meistring@asklepios.com, wenn Sie sich für die Registrierung interessieren.

Die Registrierungen werden am 17.09.2019 im Zeitraum von 13.00 bis 15.30 Uhr in Haus 1, Raum E. 41, nach vorheriger medizinischer Aufklärung durch Herrn Kühl, von Frau Meistring und Frau Pelz durchgeführt. Es wird ein Fragebogen ausgefüllt, die Speichelprobe mittels Tupfer entnommen und versandfertig gemacht. Nach Eingang bei der DKMS ist man als potentieller Spender in der Spenderdatei registriert. Selbstverständlich kann jeder Interessierte auch später selbständig bei der DKMS ein Spenderset ordern und sich selbst registrieren lassen. Die erforderlichen Kosten der Untersuchung werden durch Spendengelder getragen, das bedeutet für jeden eine kostenfreie Registrierung.

Frau Meistring möchte möglichst viele Menschen ermuntern:

„Für jeden Gesunden ist es ein Klacks zum Spender zu werden. Es kostet lediglich die Mühe der Registrierungsprozedur und den festen Willen, bei positiver Anfrage dann auch tatsächlich dazu zu stehen und sein Blut oder Knochenmark zu spenden. Jeder sollte sich vorher im Klaren seien, dass bei Anfrage die eigene Planung ganz kurz mal ins Wanken gerät. Vielleicht steht ein Urlaub in Disposition oder Ähnliches. Aber derjenige, der jetzt gerade meine Spende braucht, fährt eventuell nie wieder irgendwo hin. Das klingt erst einmal hart, aber leider ist es die traurige Realität. Und mal ehrlich, ein Leben mit so minimalem Aufwand zu retten ist für beide Seiten eine ziemlich große Sache.“

Sprechen Sie uns an

Ute Meistring

Ute Meistring

spezialisierte Pflegekraft

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