Patientenakademie erfolgreich fortgesetzt - Neue Termine stehen fest

Worauf muss ich bei einer Patientenverfügung achten? Was kann ich selbst zur Brustkrebsvorsorge beitragen? Die Experten der Asklepios Sächsische Schweiz Klinik Sebnitz haben in dieser Woche interessierte Zuhörer zu ganz unterschiedlichen Gesundheitsthemen informiert – und zwar kostenlos im Rahmen der Patientenakademie. Die Vortragsreihe wird fortgesetzt.

Schriftlich, doch nicht unbedingt handschriftlich sollte eine Vorsorgevollmacht festgehalten sein – ebenso eine Patientenverfügung. Mit ihr lässt sich die Selbstbestimmung in medizinischen Fragen wahren, wenn der Patient selbst aufgrund seines Gesundheitszustands nicht mehr zu Entscheidungen in der Lage ist. Sensibel und informativ widmete sich Katja Heckmann vom Sozialdienst der Sächsische Schweiz Klinik im Rahmen der gut besuchten „Patientenakademie“ diesen Themen. Mit ihrem Vortrag „Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung – Besser heute schon an morgen denken“ verfolgte sie vor allem ein Ziel: „Es ist wichtig, sich rechtzeitig mit Leben, Leiden und Sterben zu beschäftigen.“

Was jede Frau tun kann, um Brustkrebs möglichst frühzeitig zu erkennen, stand im Zentrum der zweiten Patientenakademie in dieser Woche, die nicht nur auf Interesse beim Sebnitzer Publikum stieß. Für den Vortrag von Oberarzt Stefan Päßler, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe waren sogar Frauen aus Bischofswerda und dem Umland gekommen. Der anerkannte Mammaoperateur und Leiter des Sebnitzer Brustzentrums machte deutlich: „Zunehmend sind auch sehr junge Frauen betroffen und erhalten die Diagnose vor ihrem 40. Lebensjahr. Dank verbesserter Aufklärung und Diagnostik gelingt es immer besser, bösartige Neubildungen in einem frühen Stadium zu erkennen und zu therapieren. Rund 80 Prozent der auffälligen Veränderungen werden von den Frauen selbst entdeckt – und je früher eine Brustkrebserkrankung diagnostiziert wird, desto besser sind die Heilungschancen.“

Jährlich erkranken etwa 75.000 Frauen in Deutschland an Brustkrebs, 2700 davon in Sachsen. Um den Betroffenen mit fachlicher Kompetenz und einfühlsamer Zuwendung optimal zur Seite zu stehen, entstand vor 18 Jahren das BrustZentrum OstSachsen – ein Verbund der Sächsischen Schweiz Klinik Sebnitz und des Klinikums Oberlausitzer Bergland. Die Behandlungen können heute insgesamt schonender und oft auch individueller angepasst werden. Voraussetzung ist die Diagnose in einem möglichst frühen Stadium.

Die nächsten Patientenakademien der Sächsische Schweiz Klinik Sebnitz widmen sich folgenden Themen:

5. Dezember 2017, 17 Uhr: „Tabuthema Inkontinenz: Was tun, wenn Blase und Darm schwächeln.“, Chefarzt Chirurgie Dr. med. Ulrich Matthias Karutz, Konferenzraum Klinik Sebnitz

7. Dezember 2017, 17 Uhr: „Herz-CT – eine Alternative zur Herzkatheteruntersuchung?“, Chefärztin Radiologie Martina Liese, Konferenzraum Klinik Sebnitz

Ansprechpartner:

Tina Winkler
Geschäftsführerin
Sächsische Schweiz Klinik Sebnitz
Dr.- Steudner- Straße 75b
01855 Sebnitz
Tel.: +49 (0) 35971 - 6 1517
t.winkler@asklepios.com

 

 

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