Sächsische Schweiz Klinik Sebnitz bietet schonende Alternative zum Herzkatheter

Geringere Strahlendosis und eine ambulante Untersuchung, die nach wenigen Minuten vorbei ist – so lauten die Vorteile der Herz-CT, die den Patienten in Sebnitz zur Verfügung steht. Im Rahmen der Patientenakademie der Sächsischen Schweiz Klinik erfuhren die Patienten mehr über das moderne Röntgen-Diagnose-Verfahren.

Bei unklaren Brustschmerzen ist meist das Herz als Ursache im Verdacht. Ungefähr 900.000 Herzkatheter-Untersuchungen werden pro Jahr in Deutschland durchgeführt, um den Ursprung der Beschwerden zu finden. Dabei hat sich eine schonendere Diagnose-Methode etabliert: die Computertomografie des Herzens (Herz-CT), die seit einem Jahr auch an der Asklepios Sächsische Schweiz Klinik Sebnitz zum Einsatz kommt.

Im Rahmen der Patientenakademie klärte Marina Liese, Chefärztin der Radiologie, unter dem Titel „Herz-CT – eine Alternative zur Herzkatheteruntersuchung?“ über die Röntgen-Diagnose-Methode auf. „Bei jüngeren Patienten ohne Risikofaktoren, die mit untypischen Beschwerden zu uns kommen und in der Regel andere Ursachen als einen Herzinfarkt haben, bietet sich die Herz-CT an“, sagt die Chefärztin. „Auch für die Untersuchung der Koronarvenen, beispielsweise vor dem Einsetzen eines Schrittmachers, ist die Methode ideal.“

Bei diesem schonenden, nichtinvasiven Verfahren wird dem Patienten ein Kontrastmittel in die Armvene gespritzt. So lassen sich die Herzkranzgefäße exakt darstellen. Die Strahlendosis ist bei der Herz-CT geringer als bei einer Herzkatheteruntersuchung. Die Untersuchung wird ambulant durchgeführt und dauert für den Patienten etwa 15 bis 20 Minuten. Anschließend stellt der Radiologe am Computer den Befund.

Ansprechpartner:

Tina Winkler
Geschäftsführerin
Sächsische Schweiz Klinik Sebnitz
Dr.- Steudner- Straße 75b
01855 Sebnitz
Tel.: +49 (0) 35971 - 6 1517
t.winkler@asklepios.com

 

 

Seite teilen: