Brustkrebsmonat Oktober

80 Prozent der Tumore entdecken Brustkrebspatientinnen selbst

Vorsorge Brustkrebserkennung
Ultraschalluntersuchung © Oliver Voigt

Jährlich bietet der Brustkrebsmonat Oktober Anlass, die Aufmerksamkeit für Vorbeugung, Früherkennung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs zu erhöhen. Auch das Asklepios Klinikum Uckermark möchte das Bewusstsein für die Erkrankung stärken, weil die Heilungschancen auch sehr vom Stadium der Erkrankung abhängen – und die Betroffenen hier selbst viel tun können.

„Uns ist es sehr wichtig, dass die Informationen zum Thema Vorsorge, Früherkennung und Behandlung möglichst viele Frauen erreichen. Denn rund 80 Prozent der auffälligen Veränderungen werden von den Frauen selbst entdeckt – und je früher eine Brustkrebserkrankung diagnostiziert wird, desto besser sind die Heilungschancen“, erläutert Dr. Dragoljic, Chefarzt Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Klinikum in Schwedt.

Hinzu kommt, dass die Behandlungen heute insgesamt schonender sind und oft auch individueller angepasst werden können. Voraussetzung ist die Diagnose in einem möglichst frühen Stadium.

Diese Diagnose und die nachfolgende Behandlungen können – bis auf die Strahlentherapie – komplett in Schwedt erfolgen.

Das Asklepios Klinikum Uckermark ist seit Jahren ein anerkanntes Tumorzentrum in Brandenburg und gehört zu den führenden onkologischen Einrichtungen im nordostdeutschen Raum.

Bei der Behandlung von Krebserkrankungen hat die Wissenschaft in den letzten Jahren große Fortschritte  gemacht, betont Prof. Dr. Matzdorff, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II.

Mit neuen Operationsverfahren, immer ausgefeilteren Bestrahlungstechniken und insbesondere mit den neuen Antikörpertherapien kann die Medizin den Patienten heute Chancen bieten, die vor 10 Jahren noch nicht vorstellbar schienen. Der hohe Grad der Spezialisierung in den einzelnen Fachdisziplinen  hat dazu geführt, dass die Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen (z. B. Chirurgie, Gynäkologie, Urologie, Strahlenklinik u. v. a.) immer wichtiger wird.

Tumorzentrum Uckermark
© Prof. Dr. Matzdorff

Tumorzentrum Uckermark

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