Ist Vorsorge Unsinn? - Diese und andere Fragen beantwortet Prof. Dr. R. Heicappell am 27. September um 16 Uhr im Dominikanerkloster Prenzlau.

Diese Frage stellen sich viele Menschen, seitdem durch die Medien der Eindruck erweckt wurde, dass Vorsorgeuntersuchungen riskant oder gar gefährlich seien.

Beim Prostatakrebs sind die Vorsorgeuntersuchungen – die Tastuntersuchung der Prostata und die Bestimmung eines Laborwerts – weder riskant noch gefährlich.

Es ist auch keinesfalls so, dass sofort operiert wird, wenn die Vorsorgeuntersuchungen einen Verdacht auf Prostatakrebs ergeben. Vielmehr sind immer noch weitere Untersuchungen erforderlich, um herauszufinden, ob eine Therapie überhaupt notwendig ist.

Ziel der Vorsorge ist es, eine letztlich tödliche Krankheit wie den Prostatakrebs in einem Stadium zu identifizieren, in dem sie noch heilbar ist. Die Gegner der Vorsorgeuntersuchungen sagen, es werde zu viel operiert, weil die Krankheit auch in sehr frühen Stadien erkannt wird, in denen eigentlich gar keine Therapie durchgeführt werden müsste.

Was ist richtig? Wie kann ich sinnvolle Vorsorge betreiben? Was kann ich selbst tun?

Prof. Dr. R. Heicappell, Chefarzt der Klinik für Urologie im Asklepios Klinikum Uckermark in Schwedt wird auf all diese Fragen ausführlich eingehen.

Veranstaltungsort
Dominikanerkloster Prenzlau, Kleinkunstsaal, Uckerwiek 813, 17291 Prenzlau

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