Aus dem Takt - Oberarzt Daniel Mormon informiert am 20. September um 15 Uhr im Gesundheitszentrum Angermünde über das Vorhofflimmern

Die häufigste Herzrhythmusstörung der Welt und ihre Therapie

Aus dem Takt - Vorhofflimmern
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Es gibt Herzrhythmusstörungen, die sind sehr selten, andere wiederum betreffen jeden fünften Menschen im Alter über 70 Jahre. Hierbei ist das Vorhofflimmern die mit Abstand häufigste Rhythmusstörung des erwachsenen Menschen.

Das Vorhofflimmern selbst – der zu langsame oder zu schnelle Herzschlag - ist nur in wenigen Fällen gefährlich, fühlt sich für den Betroffenen allerdings sehr unangenehm an.

Die weitaus größere Gefahr liegt in den schweren Schlaganfällen, die dadurch verursacht werden. Schlaganfälle durch Vorhofflimmern hinterlassen größere Schäden als Schlaganfälle durch andere Ursachen.

Die Therapie von Vorhofflimmern beginnt mit einem Erkennen dieser Erkrankung.Anfangs liegt oft ein paroxysmales - also anfallsartiges - Vorhofflimmern vor. Es wird als Schwindel, Taumeligkeit oder kurze Ohnmacht wahrgenommen. Manchmal fühlt es sich auch so an, als ob das Herz „irgendwie komisch klopft“.

Kommt das Flimmern immer öfter und bleibt länger,  kann das Herz Schaden nehmen. Die Rhythmusstörung manifestiert sich und wird zu einer ernsthaften Erkrankung.

Der Oberarzt vom Asklepios Klinikum Uckermark, Daniel Mormon, wird Ihnen an diesem Nachmittag alle Aspekte der Erkrankung vorstellen. Von den Entstehungsgründen und der Vorbeugung, über die richtigen und wichtigen Maßnahmen zur Erkennung bis hin zu den Säulen der modernen Therapie von Vorhofflimmern. Auch hier gibt es vielfältige Möglichkeiten, in den Krankheitsverlauf einzugreifen und die Erkrankung zu mildern. In manchen Fällen - besonders zu Beginn – ist auch eine komplette Heilung möglich.

Veranstaltungsort:
Kreativ- und Schulungszentrum der MAQT, Rudolf-Breitscheid-Str- 109 c, 16278 Angermünde

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