Asklepios-Mitarbeiter beteiligen sich an der „Jerusalema Challenge“, um in Zeiten von Corona Hoffnung zu versprühen

Musik ist ein Phänomen. Sie weckt in jedem von uns Emotionen, macht uns glücklich und manchmal auch traurig. Ein bestimmtes Lied hat derzeit die ganze Welt im Ohr: „Jerusalema“ von Master G feat. Nomcebo Zikode. Es bleibt vor allem wegen seiner südafrikanischen Rhythmen im Gedächtnis und motiviert viele zum Tanzen. Vor allem aber schenkt es eines: Hoffnung! Denn mit der „Jerusalema Challenge“ soll gute Laune zurück in unsere Leben gebracht werden, auch, wenn es durch die Corona-Pandemie auf den Kopf gestellt wurde. Mitarbeiter der Asklepios Schwalm-Eder-Kliniken in Schwalmstadt und Melsungen haben sich ebenfalls an der Challenge beteiligt und eine Choreografie einstudiert.

„Die ganze Welt kämpft jeden Tag gegen das Virus. Deshalb ist es wichtig, auch die positiven Dinge im Leben nicht zu vergessen. Wenn wir zusammenhalten und uns gegenseitig motivieren, werden wir die Krise bewältigen. Aus diesem Grund haben wir die Aktion von Anfang an unterstützt“, sagt Dr. Dagmar Federwisch, Geschäftsführerin der Asklepios Schwalm-Eder-Kliniken. Die Choreografie ist so gewählt, dass sie mit Abstand getanzt und dieser somit auch eingehalten werden kann. Geübt wurde fleißig in Pausen und nach Feierabend, sodass zu jeder Zeit genügend Personal auf den Stationen war, um sich in gewohnter Weise um die Patienten zu kümmern.

Am 30. September versammelten sich Ärzte und Pflegekräfte bei schönstem Herbstwetter vor dem Krankenhaus, um ihren Tanz final aufzuführen und ihn, wie viele andere Tanz-Gruppen auf der gesamten Welt, viral gehen zu lassen. Mit dabei waren auch Dr. Jens Zemke (Chefarzt der Geriatrie), Sabrina Umbach (Pflegedienstleiterin in Melsungen) und Squollan Schöneweiß (Pflegedienstleiterin in Schwalmstadt). „Es war eine gelungene Abwechslung in unserem Alltag. Tanzen befreit und die richtige Musik macht einfach gute Laune. Es war eine einmalige Erfahrung, Teil dieses besonderen Projekts zu sein“, sagt Dr. Zemke. Mittlerweile hat das Video auf der Facebookseite der Schwalm-Eder-Kliniken mehr als 500.000 Personen erreicht sowie weit über 3.000 Likes erhalten. „Auch die vielen motivierenden und positiven Kommentare sind überwältigend“, freuen sich alle Beteiligten.

Das Lied versprüht südafrikanische Lebensfreude – durch seine Rhythmen und ebenfalls durch seinen Text. Im Song geht es um einen friedlichen Ort, an dem es keine Sorgen gibt und jeder glücklich ist. Erschienen ist er bereits Ende 2019, mit Beginn der Corona-Pandemie bekam das Lied des 24-jährigen Musikers eine ganz neue Bedeutung und wurde zum Hit. „Die Challenge gibt nicht nur anderen Menschen Hoffnung. Das gesamte Team der Schwalm-Eder-Kliniken ist noch einmal auf eine ganz neue Weise zusammengewachsen. Wir alle haben neue Hoffnung geschöpft, um voller Motivation weiterzumachen und aus dieser besonderen Zeit noch stärker hervorzugehen“, so die Geschäftsführerin.

Seite teilen: