Klinik hat neue Pflegedienstleiterin

Wechsel in turbulenten Zeiten. Ihre ersten Wochen in der Asklepios-ASB Klinik Radeberg hatte Beate Mögel sicherlich anders geplant. Am 1. April übernahm sie die Position der Pflegedienstleiterin der Klinik. Ihre Vorgängerin Heike Lamprecht widmet sich seitdem neuen Aufgaben im Unternehmen. Sie nahm ein Studium der Pflegepädagogik auf, um später selbst Pflegefachkräfte im unternehmenseigenen Bildungszentrum ausbilden zu können. Mit den notwendigen Änderungen in Reaktion auf die Corona-Pandemie kamen auf Beate Mögel im neuen Job nun erst einmal besondere Arbeitstage zu.

Beate Mögel war Pflegedirektorin des Kamenzer Krankenhauses

Beate Mögel
Beate Mögel ist die neue Pflegedienstleiterin.

„Klar hätte ich mich meinen neuen Kolleginnen und Kollegen gern persönlich in großer Runde vorgestellt“, sagt Beate Mögel. Aber das ginge in Zeiten des Abstandhaltens eben nicht. So machte sie sich nach und nach mit allen bekannt. „Es ist schön zu sehen, wie jetzt und in den vergangenen Wochen alle mitgezogen haben, um sich der Pandemie zu stellen.“ Ende März wurde die erste Patientin mit Covid-19 auf die extra eingerichtete Infektionsstation eingeliefert. Weitere Erkrankte kamen später hinzu. Bis heute gelten, wie in anderen Krankenhäusern des Landes auch, strenge Hygiene- und Abstandsregeln im Haus. Gerade für die vielen Pflegekräfte, die Beate Mögel nun koordiniert, ist das oft mit Mehraufwand und zusätzlichen Arbeitsschritten verbunden. „Ich bin stolz auf alle, dass das so gut läuft. Gemeinsam kommen wir durch die Krise.“

In der Medizinischen Fachschule in Arnsdorf absolvierte Beate Mögel vor fast 35 Jahren ihre Ausbildung zur Krankenschwester. „Es war mein absoluter Wunschberuf“, erzählt sie.  Viele Jahre hat sie im heutigen Malteser Krankenhaus St. Johannes in Kamenz gearbeitet. Mit Mitte 20 übernahm sie dort ihre erste Stationsleitung auf der Intensivstation. Schon zu dieser Zeit folgt sie ihrem persönlichen Credo: Allein ist es schwer, im Team geht es besser. „Ich bin eine absolute Teamplayerin.“ In den vergangenen zehn Jahren war die heute 52-Jährige Pflegedirektorin der Einrichtung, bekleidete damit ähnliche Aufgaben wie in ihrer neuen Rolle in Radeberg.

Den Schritt nach Radeberg hat sie sich gut überlegt. „Ich wollte nach zehn Jahren als Pflegedirektorin beruflich gern noch einmal neu durchstarten und freue mich nun auf eine neue Herausforderung“, sagt sie. An der Radeberger Klinik sieht sie durchaus noch Potenzial, um Dinge für und mit den Pflegekräften weiterzuentwickeln. „Obwohl ich schon einen sehr guten Stand von meiner Vorgängerin übernommen habe.“ Sie habe im Beruf der Pflegedirektorin beziehungsweise der Pflegedienstleiterin ihre Berufung gefunden. „Nah dran zu sein an den Prozessen in einer Klinik und an den Menschen hier – das ist einfach das, was ich gern mache“, sagt die Königsbrückerin.

Florian Rupp, den Geschäftsführer der Radeberger Klinik, kennt sie in gleicher Funktion noch aus seiner Zeit in Kamenz. „Wir haben dort vier Jahre lang gut zusammengearbeitet“, sagt Beate Mögel. Diese gute Zusammenarbeit würde sich nun in Radeberg fortsetzen.

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