Sodbrennen – was tun?

Zu diesem Thema veranstaltet die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Dienstag, 27. Februar 2018 um 19 Uhr einen Vortag für Patienten und Besucher im Veranstaltungsraum der Asklepios Klinik Lindau. Chefarzt Prof. Dr. Ulrich Schöffel, informiert über die Behandlungsmöglichkeiten. Der Eintritt dieser Kooperati-onsveranstaltung mit der AOK Lindau ist frei.

Prof. Dr. Schöffel Internet

Das Sodbrennen, das Leit-Symptom einer gastroösophagealen Refluxerkrankung – also eines übernormalen Rückflusses von Magensaft in die Speiseröhre – ist sehr häufig. Die Diagnose einer Refluxerkrankung beruht dabei auf der Schilderung von Symptomen, ohne dass weitere Untersuchungsergebnisse vorliegen müssten. Spezifische Untersuchungen wie die Magenspiegelung oder die Säuremessung in der Speiseröhre ergeben nur bei der Hälfte der Patienten einen auffälligen Befund. Zur Diagnosesicherung und gleichzeitig als erste Behandlungsmaßnahme wird deshalb, bei Vorliegen typischer Symptome, meist eine medikamentöse Blockade der Magensäurebildung (durch sogenannte Protonenpumpeninhibitoren, PPIs) versucht. Knapp die Hälfte der so Behandelten klagen weiter über typische Symptome.

Daraus ergeben sich die Fragen, wie sicher die Diagnose ist, warum die Säurereduktion vielleicht nicht ausreicht, wie lange medikamentös behandelt werden sollte und welche Nebenwirkungen auftreten könnten.

Prof. Dr. Ulrich Schöffel, Chefarzt der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie der Asklepios Klinik Lindau wird auf die Problematik der Refluxerkrankung eingehen und über mögliche Behandlungsalternativen informieren.

Im Anschluss an die Ausführungen des Referenten wird es ausreichend Gelegenheit für Fragen an den Experten geben.

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