Asklepios Klinik Langen eröffnet Neurologische Ambulanz

Ambulante Versorgung neurologischer Patienten wohnortnah möglich

Czapowski 640

Langen, 05.02.2021; Mit der Ermächtigung zur vertragsärztlichen Versorgung für Herrn Dr. Dirk Czapowski, Facharzt für Neurologie und Sektionsleiter an der Asklepios Klinik Langen, bietet die Klinik einen weiteren Baustein zur hochspezialisierten wohnortnahen Behandlung und schafft mehr Sicherheit für die große Risikogruppe von Schlaganfallpatienten.

 

 

 

In der „neurologischen Ermächtigungsambulanz“ können sich ab sofort Patienten mit Überweisung durch einen niedergelassenen Arzt vorstellen, wenn der Verdacht einer neurologischen Erkrankung (z. B. Schlaganfallgefährdung) besteht, oder die Abklärung neurologischer Symptome angezeigt ist. „Nachdem wir im vergangenen Jahr den Fachbereich Gefäßchirurgie neu eröffnet haben und die Sektionen Elektrophysiologie und Schlaganfallversorgung gründen konnten, freuen wir uns sehr, dass mit der Ermächtigung nun die ambulante, wohnortnahe Versorgung für neurologische Patienten in der Klinik möglich ist. Auch in diesem Bereich ist uns die enge Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten der Region sehr wichtig und wir stehen in engem Austausch mit dem Medizinischen Qualitätsnetz Langen Dreieich (MQLD)“, so Jan Voigt Geschäftsführer der Klinik.

In der Ambulanz können neben der allgemeinen Beratung elektrophysiologische Untersuchungen wie Elektroenzephalografien (EEG) oder Doppler- und duplexsonografische Untersuchungen durchgeführt werden. Die Doppler- und Duplexsonographie ist eine spezielle Ultraschalluntersuchung, mit der Verengungen (Stenosen) oder Verschlüsse der das Gehirn versorgenden Blutgefäße wie der Halsschlagader oder der größeren Arterien im Gehirn, aufgespürt werden können. Dieses Ultraschallverfahren ist im Rahmen der Schlaganfalldiagnostik und –Prävention sehr wichtig, da krankhafte Veränderungen der gehirnversorgenden Blutgefäße ein enormes Risiko für die Entstehung von Schlaganfällen darstellen.  „Mithilfe des EEG hingegen können wir Hinweise auf Epilepsieveranlagungen bzw. –Erkrankungen gewinnen und Rückschlüsse auf Gehirnerkrankungen wie Schlaganfälle, Tumore oder Entzündungen ziehen, indem wir die elektrische Grundaktivität des Gehirns messen“, erklärt Dr. Czapowski. Die elektrischen Ströme werden dabei mit Oberflächenelektroden von der Kopfhaut abgeleitet und ermöglichen die Feststellung von Herdbefunden wie sie z.B. bei Tumoren vorkommen oder von Zeichen einer gesteigerten Erregbarkeit wie z.B. bei Epilepsien.

 

Die Sprechstunden finden nach Voranmeldung und Überweisung durch einen niederge-lassenen Vertragsarzt statt. Anmeldung & Informationen unter Tel.: 06103 / 912 6 13 38 oder online unter: www.asklepios.com/langen/experten/sprechstunden

 

Pressekontakt: Jan Voigt, Regionalgeschäftsführer, Tel: 06103 / 912 1201

 

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