Asklepios Klinik Kandel reagiert auf demografischen Wandel: Mehr Angebote für Altersmedizin und Herzpatienten, Schlafmedizin zunehmend ambulant

Kandel, 2. April 2019: Der demografische Wandel und die damit einhergehenden steigenden Patientenzahlen in den Fachbereichen Kardiologie und Geriatrie verändern auch das medizinische Angebot der Asklepios Südpfalzkliniken. Parallel zum stetigen Ausbau der Diagnostik und der Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der Altersmedizin und für Patienten mit Herz- Kreislauferkrankungen stand schon seit längerem der Erhalt des Schlaflabors zur Diskussion. Mit dem altersbedingten Ausscheiden des Chefarztes und medizinischen Leiters des Schlaflabors, Herrn Dr. Wolfram Schulz, wird das Schlaflabor zum 30.06.2019 eingestellt.  „Wir müssen die Ressourcen bedarfsgerecht anpassen und haben angesichts einer zunehmenden Spezialisierung in der Medizin entschieden, die medizinischen Schwerpunkte in der Nachfolge von Herrn Dr. Schulz innerhalb der Inneren Medizin auf die Bereiche Kardiologie und Geriatrie zu legen und  das Schlaflabor Ende Juni zu schließen. Damit gelingt es uns auch kurz- bis mittelfristig mehr Kapazitäten für geriatrische und Herzpatienten zu haben. Dies bringt sowohl Standort als auch Arbeitsplatzsicherheit“, sagt  Frank Lambert, Geschäftsführer der Asklepios Südpfalzkliniken.

 

Das Kandeler Schlaflabor gehörte zu einer der ersten Einrichtungen dieser Art in Rheinland Pfalz. Damals waren längere Wartezeiten für eine Terminzusage an einem der begehrten Überwachungsplätze die Regel. Im näheren Umkreis der Klinik wurden dann aber weitere Schlaflaboreinrichtungen eröffnet und die Nachfrage verteilte sich auf die einzelnen Standorte. In den letzten Jahren zeichnete sich eine zunehmende Verlagerung dieses Versorgungsbereich in den ambulanten Sektor ab, der auch dazu führte, dass die von den Krankenkassen erstatteten Kosten die Aufrechterhaltung des Schlaflabors nicht mehr decken. Die demografische Entwicklung zeigt, dass ein erhöhter Bedarf in der wohnortnahen Versorgung von Herzinfarktpatienten und der immer älter werdenden geriatrischen Patienten mit Mehrfacherkrankungen und multiplen Funktionseinschränkungen besteht. „Wir müssen als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung unsere Kapazitäten dem Bedarf anpassen und das erfordert in unserem Fall, weitere geriatrische, kardiologische und alterstraumatologische Patienten in den Mittelpunkt unseres Behandlungsangebots zu stellen“, so Frank Lambert. „Dazu haben wir im letzten Jahr eine neue Station für geriatrische Patienten eröffnet und müssen heute schon die Ausweitung der Kapazitäten planen. Die Abteilung für Kardiologie kann mit ihrem erweiterten Knowhow im personellen und medizintechnischen Bereich einen großen Teil der kardiologischen Behandlungen abdecken.

 

Die Mitarbeiter des Schlaflabors werden in der Klinik weiterbeschäftigt, so dass keine betriebsbedingten Kündigungen anstehen. Weitere Schlaflabore bestehen in Landau am Pfalzklinikum in Klingenmünster, am St. Vincentius Krankenhaus in Speyer oder in Karlsruhe.

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