Orthopädische Klinik Hohwald erweitert mit Neubau ihre Kapazitäten für Spitzenmedizin

Ein Neubau mit zwei zusätzlichen Operationssälen entsteht ab sofort in der Asklepios Orthopädischen Klinik in Neustadt in Sachsen. Die renommierte und mehrfach ausgezeichnete Fachklinik wird damit ab Januar 2019 erheblich mehr Patienten mit hochmodernen Methoden operativ versorgen können. Dafür investiert die Klinik sieben Millionen Euro aus Eigenmitteln.

Grundsteinlegung OP
Festakt zur Grundsteinlegung

Seit der Baugenehmigung im März 2017 wird auf dem Gelände der Asklepios Orthopädischen Klinik Hohwald alles für die größte Investition ohne Fremdmittel in der Klinikgeschichte vorbereitet: für einen Neubau, der zwei zusätzlichen Hightech-Opersationssälen Platz bietet. Am 17. August 2017 wird der Grundstein für das zweigeschossige Gebäude gelegt, das ebenengleich an die bestehende OP-Abteilung anschließt.

40 Ärztinnen und Ärzte sorgen in der Hohwaldklinik täglich mit hochmodernen Methoden dafür, die Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern, ihnen schnell und zugleich schonend wieder zu Mobilität zu verhelfen. In bislang zwei Operationssälen werden über 3000 Eingriffe im Jahr vorgenommen. Innovative gelenkerhaltende Chirurgie ist ein medizinischer Schwerpunkt, ein weiterer: die Neurochirurgie im Bereich der Wirbelsäule, unter anderem zur Schmerzabschaltung.

Regelmäßig wird das engagierte Team um Geschäftsführer Stefan Härtel ausgezeichnet: Seit zehn Jahren führt das Magazin Focus Gesundheit die Fachklinik auf der jährlich erscheinenden Liste der 100 besten Krankenhäuser im Bundesgebiet. Auf der Focus-Liste der besten Ärzte sind Chefarzt Dr. Jens Seifert, Leiter des Wirbelsäulenzentrums sowie der Ärztliche Direktor der Klinik, Chefarzt Dr. Thomas-Peter Ranke, zu finden. Zudem zählt die Klinik zu den besten Arbeitgebern im Gesundheitswesen und darf das Siegel „Top Job“ für vorbildliche Arbeitgeberqualitäten führen.

Im Jahr 2015 investierte Asklepios in das Wirbelsäulenzentrum, der Neubau ist nun der nächste Schritt zur Highend-Fachklinik. Umgesetzt wird er von regionalen Unternehmen. Die Planung hat Daniela Rohmfeld aus dem Team von Lunze Architekten aus Radeberg übernommen. „Das Baufeld ist einzigartig“, sagt sie. Denn: „Um die Felsplatte tragfähig zu machen, wird der Neubau auf 29 Bohrpfählen gegründet.“ In enger Zusammenarbeit mit dem Referat für Denkmalschutz Pirna entsteht so auf 620 Quadratmetern Grundfläche ein Neubau in moderner Formensprache, der mit dem historischen Altbau harmoniert. Ausgestattet wird das Gebäude mit modernster Technik. Beispielsweise sorgt schaltbares Glas für Sichtschutz auf Knopfdruck. Und auch dem Klinikcredo, Patienten ein für die Genesung ansprechendes Umfeld zu bieten, wird Rechnung getragen: Sie schauen zukünftig auf ein begrüntes Flachdach. Im Januar 2019 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

„Der OP-Betrieb wird zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt und das OP-Personal stocken wir bereits jetzt sukzessive auf“, betont Stefan Härtel. Mit vier Operationssälen können dann erheblich mehr Patienten operativ versorgt werden – und die Wartezeiten für die begehrte Behandlung auf medizinischem Spitzenniveau verkürzen sich.

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