Bildungszentrum Harz: 25 neue Auszubildende und eine neue Direktorin

Gute Nachrichten beim Asklepios Bildungszentrum Harz: 25 neue Schülerinnen und Schüler haben im August ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann begonnen. Zugleich hat die im Dezember 2019 von Asklepios gegründete Bildungseinrichtung jetzt eine Direktorin, Dr. Kathleen Sprei. In einer kleinen Feierstunde wurden die neuen Auszubildenden nun offiziell begrüßt.

• Die im Dezember 2019 gegründete eigene Bildungseinrichtung ist Teil einer großen Offensive der Asklepios-Einrichtungen in der Region

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Einige der neuen Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums Harz: Direktorin Dr. Kathleen Sprei, daneben (2. r. vom Pult), Lehrerin Sabrina Lauer © Asklepios

Adelheid May, Asklepios Regionalgeschäftsführerin Harz, betonte in ihrer Ansprache vor allem die gesellschaftliche Bedeutung dieses Berufsfeldes vor dem Hintergrund eines steigenden Pflegebedarfs in einer älter werdenden Gesellschaft. Zugleich stimmte sie die Auszubildenden positiv motivierend auf das beginnende Ausbildungssemester ein. Harzkliniken-Pflegedirektorin Kerstin Schmidt ergänzte in ihrem Eröffnungsstatement, dass Theorie und Praxis in der Pflegeausbildung weiter verzahnt und künftig noch stärker in den Fokus genommen werden sollen, um so die Azubis optimal auf den Berufsalltag vorzubereiten.

 

„Mein Team und ich möchten junge Menschen sowie erfahrene Quereinsteiger für die Pflege begeistern und mit unserem Ausbildungsangebot qualitativ hochwertige Maßstäbe setzen“, sagt Dr. Sprei. Für diese sinnstiftende Aufgabe hat es die gebürtige Hannoveranerin nun wieder nach Niedersachsen,  in den Harz, gezogen. „Nach vielen Jahren im Ballungsraum Nordrhein-Westfalen weiß man die regionalen Besonderheiten wieder sehr zu schätzen“, sagt sie. Die promovierte Erziehungswissenschaftlerin und Germanistin verfügt über langjährige Leitungs- und Führungserfahrung in der Personalentwicklung in der Airline-Branche. „Pädagogische und didaktische Themenfelder haben mich im Rahmen meines Studiums begeistert.“ Und weiter:  „Fluggesellschaften und Krankenhäuser haben durchaus im Kern bei ihrem jeweiligen organisatorischen Aufbau und ihren Arbeitsroutinen viele Gemeinsamkeiten: Beide Branchen müssen durchorganisiert funktionieren, unterliegen strikten Auflagen der Gesetzgeber und müssen eine definierte Qualitätssicherung nachweisen.“

 

Dienstleistungsmentalität, die Kommunikation sei immer wichtiger, auch in Kliniken, in diesem Bereich müsse man gerade Auszubildende noch stärker sensibilisieren und schulen, sagt die Schulleiterin. „Hier haben Fluggesellschaften in ihren Organisationsroutinen und Personalentwicklungsmaßnahmen sicherlich einen Vorsprung.“  

In der Zukunft, so das visionäre Ziel der Direktorin, soll das Asklepios Bildungszentrum Harz auch als Ort der Begegnung für interne Weiterbildungsprogramme und Personalentwicklungsmaßnahmen für das Bestandspersonal ausgebaut werden. Für Pflegedirektorin Schmidt und Dr. Sprei ist das ambitionierte Motto des lebenslangen Lernens nicht nur ein rhetorisches Leitmotiv, sondern: „Es geht darum, dieses Motto nachhaltig im Pflegebereich in unserer Organisation zu implementieren, zu leben und die Belegschaft im Rahmen einer offenen Feedbackbackkultur mit zeitgenössischer Personalentwicklung zu fördern“. Das Bildungszentrum leistet dabei einen wesentlichen Beitrag für die Pflegeausbildung und die persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Das Bildungszentrum Harz war im Dezember 2019 eröffnet worden und ist in dem Gebäude einer Firma am Magdeburger Kamp 2, in der Baßgeige, mituntergebracht. Es geht  in der neuen Bildungseinrichtung von Asklepios um die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann (bisher hieß der Beruf: „Gesundheits-  und Krankenpfleger“). Harzkliniken-Pflegedirektorin Kerstin Schmidt: „Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen in unserer neuen Schule ist groß, das motiviert uns sehr.“ Mit der Schule betreibt Asklepios in Goslar nun in eigener Regie die Ausbildung des Pflegekräfte-Nachwuchses, in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus dem Landkreis, etwa mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) Bad Harzburg, Abteilung Pflege/Gesundheit. Die Eröffnung der Schule erfolgte im Rahmen einer großen Offensive von Asklepios in der Region für den Pflegekräfte-Nachwuchs: Das Asklepios Fachklinikum Göttingen, die Asklepios Kliniken in Seesen und die Asklepios Harzkliniken in Goslar hatten dazu den neuen „Asklepios Bildungsverbund Südniedersachen“ gegründet. Adelheid May: „Mit der einzigartigen Initiative sollen zugleich Kapazitäten erweitert und stärker vernetzt werden, davon werden die Auszubildenden und die Region profitieren.“

 

Die betreffenden regionalen Asklepios Kliniken reagieren damit auch auf Entwicklungen des bundesweit bestehenden und sich in der Zukunft nach Expertenmeinungen noch verschärfenden Mangels an Pflege-Fachkräften. Mit dem Projekt will Asklepios die Ausbildung in den Regionen noch attraktiver, die einzelnen Ausbildungseinrichtungen dort noch schlagkräftiger machen. Bestehende Ausbildungs-Einrichtungen in Göttingen und Seesen bleiben selbständig weiterbestehen,  deren Leistungen werden aber gebündelt: In dem Asklepios Fachklinikum Göttingen gibt es bisher schon ein sehr gut aufgestelltes von Asklepios betriebenes Bildungszentrum, in Seesen ebenfalls eines, die Kranken-Pflegeschule Seesen (KPS). Eine Steuergruppe aus Vertretern der Pflege, Praxisanleitern und Lehrern der beteiligten Pflegeschulen wird den „Asklepios Bildungsverbund Südniedersachsen“ weiter entwickeln und begleiten.

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