Moderne Medizintechnik

Einweihung
Asklepios Klinik Bad Salzhausen eröffnet neuen Anbau für intensivmedizinische Betreuung.

Eröffnung des Neubaus in der Asklepios Neurologischen Klinik in Bad Salzhausen

An das historische Klinikgebäude schließt sich der große Erweiterungsbau an.

Von der Planung bis zur Einweihung des Anbaus vergingen rund zehn Jahre, zwei Jahre lang wurde gebaut. In einer Feierstunde läutete Klinikleiter Matthias Bergmann am Freitag in der Asklepios Neurologischen Klinik Bad Salzhausen ein neues Zeitalter für die Klinik ein. Bei Rundgängen durch den L-förmigen Anbau mit drei Stockwerken konnten sich die geladenen Besucher ein Bild von dem Neubau und der modernen Medizintechnik machen. In dem Anbau werden Patienten intensivmedizinisch betreut.

Klinikchef ist sehr zufrieden

Die Physiotherapeutin und Qualitätsbeauftragte der Klinik, Susanne Belzer, moderierte die Feierstunde, die in einem Festzelt im Hof der Klinik abgehalten wurde. Mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe nahm Klinikchef Bergmann Bezug auf die lange Planungszeit: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ Doch nachdem der Anbau endlich begonnen worden war, seien keine Steine mehr im Weg gewesen: „Ich habe manchmal gedacht, das kann doch eigentlich nicht sein, dass alles so reibungslos verläuft“, bedankte sich Bergmann bei allen Beteiligten. Besonders lobte er die Geduld der Mitarbeiter, die es während der Bauphase oft mit Baulärm und Unannehmlichkeiten zu tun gehabt hätten.

Großartige Leistung

Niddas Bürgermeister Hans-Peter Seum gratulierte zur „großartigen Leistung“, die vollbracht wurde und nannte die Eröffnung des Klinikanbaus einen „tollen Tag für Nidda“. Seum zeigte sich stolz, dass heimische Firmen an dem Bau maßgeblich beteiligt waren.

Besondere Atmosphäre

Jochen Metzner, Leiter des Referats Krankenhauswesen im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, hob die Wichtigkeit hervor, moderne Diagnostik, Intensivmedizin und Rehabilitation in einer Klinik bieten zu können: „Es macht keinen Sinn, den Patienten je nach Phase der Behandlung von Klinik zu Klinik weiterzuvermitteln“, sagte Metzner.

Als Beispiel nannte er die Geschichte des ehemaligen hessischen Kultus-, Justizministers und Ministers für Arbeit, Familie und Gesundheit, Jürgen Banzer. Nach einer Hirnblutung war er nach der Akutbehandlung in der Universitätsklinik in Frankfurt nach Bad Salzhausen verlegt worden und habe innerhalb kürzester Zeit im März wieder voll mobil entlassen werden können. Natürlich ließ es sich Banzer nicht nehmen, am Freitag an der Neueröffnung des Anbaus teilzunehmen: „Die Ärzte, der Pflegedienst und die Angestellten schaffen eine besondere Atmosphäre in der Klinik, es herrscht eine positive Grundstimmung und trotz der lärmenden Bauphase machten die Angestellten nie einen gestressten Eindruck und waren den Patienten sehr zugewandt“, lobte Banzer im Gespräch mit dem Kreis-Anzeiger.

Rundgang durch den Neubau

Der Feierstunde schloss sich ein Rundgang durch den Neubau an, dort konnten sich die Besucher über die beiden neuen Intensivstationen mit insgesamt 30 Betten und der modern ausgestatteten Funktionsdiagnostik mit Magnet-Resonanz-Tomographie, Computer-Tomographie, Herz- und Gefäßultraschall und die pflegetherapeutische Arbeit informieren.

Flug über den Neubau der Intensivstation und Diagnostik

©Asklepios

Impressionen von der Asklepios Klinik Bad Salzhausen

Kontakt

Asklepios Neurologische Klinik Bad Salzhausen
Tel.: (0 60 43) 80 41 29)
E-Mail: s.belzer@asklepios.com

Susanne Belzer
 


 

Seite teilen: