Asklepios steht zum Standort Bad Salzhausen


Die SPD aus dem Wetteraukreis informiert sich über die Asklepios Klinik in Bad Salzhausen

Besuch der SPD in der Neurologischen Klinik Bad Salzhausen

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Die SPD aus der Wetterau besucht die Asklepios Klinik in Bad Salzhausen

Dass die Asklepios Klinik in Bad Salzhausen unter schwierigen Rahmenbedingungen arbeite, da die Politik von einer Krankenhausüberversorgung ausgehe, erfuhren jetzt die Mitglieder des SPD-Arbeitskreises Soziales, die bei ihrer Stippvisite von der Landratskandidatin und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch, der Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl, der Kreistagsfraktionsvorsitzenden Christine Jäger, Niddas Erstem Stadtrat Reimund Becker, der ehrenamtlichen Stadträtin Ute Kohlbecher und dem SPD-Vorsitzenden Thomas Eckhardt begleitet wurden.

Geschäftsführer Matthias Bergmann und der ärztliche Leiter Dr. Jens Allendörfer machten darauf aufmerksam, dass sich Kliniken heute nur noch am Markt behaupten könnten, wenn sie qualitativ auf hohem Niveau arbeiteten. Die in der Neurologischen Klinik behandelten Patienten seien überwiegend Intensivpatienten, deren Behandlung nicht nur einen hohen Personaleinsatz erfordere, sondern auch hohe Anforderungen an die Qualität der Versorgung stelle.

Auch im Bereich der rehabilitativen Versorgung stehe man vor Herausforderungen, da dort ebenfalls eine gleichbleibend hohe qualitative Versorgung gewährleistet sein müsse, die vielfach nicht adäquat vergütet werde. Die Klinik stelle sich auch diesem Problem, um weiter die wichtige Behandlungsstufe der Rehabilitation anbieten zu können, schilderten Bergmann und Allendörfer.

Trotz der geografisch ungünstigen Lage stehe Asklepios zum Standort Bad Salzhausen. Man habe sich konzeptionell und personell weiterentwickelt und damit den Klinikstandort gestärkt. Durch die Vernetzung von Akut, Intensiv und Rehabilitation und die ärztliche Besetzung sei die Klinik ein Erfolgsmodell. „Wir reinvestieren in Räume und Technik. Wenn wir nur auf Landesmittel angewiesen wären, hätten wir diese Ausstattung nicht“, berichtete Bergmann.

„Es ist wichtig, dass Kliniken, niedergelassene Hausärzte und Fachärzte mit den Hilfsorganisationen gemeinsame Wege gehen, um die medizinische Versorgung in der ländlichen Region dauerhaft zu gewährleisten“, sagte Becker-Bösch. Die Politik müsse die Unterstützung von Arztdependancen oder das Hineingeben von jungen Ärzten zur Facharztausbildung aus den Kliniken in niedergelassene Praxen unterstützen. Bergmann machte auf ein weiteres Problem aufmerksam: „Es geht auch um mehr Anerkennung für den Pflegeberuf. Ohne Pflege geht nichts, die besten Ärzte und technischen Ausrüstungen sind ohne das Pflegepersonal nicht effektiv.“

Pflegepersonal müsse im Ausland akquiriert werden, an Ärzten mangele es derzeit nicht, ergänzte Allendörfer. „Wir haben 30 Vollzeitstellen im ärztlichen Dienst, überwiegend deutschsprachige Ärzte. Auch Kollegen aus nicht EU-Ländern hospitieren bei uns und können meist gut in unser Team integriert werden.“

Im vergangenen Jahr verzeichnete die Asklepios Klinik 3467 Behandlungsfälle, die sich in 2836 Akut- und 631 Fälle Reha-Fälle aufsplitteten. An der Klinik sind derzeit 400 Männer und Frauen beschäftigt.

Kontakt

Asklepios Neurologische Klinik Bad Salzhausen
Tel.: (0 60 43) 80 41 29)
E-Mail: s.belzer@asklepios.com

Susanne Belzer
 


 

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