ACH Corona Update

Trotz bundesweiter Schließungen der Schulen und Universitäten aufgrund der Corona Pandemie wurde der Lehrbetrieb am Asklepios Campus Hamburg (ACH) nahtlos weitergeführt.

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Coronavirus (COVID-19)

+++ Für das ACH-Campusgebäude gelten nach wie vor die seit 11. Mai gültigen "Lockerungen" der Schließung. Die Wieder-Öffnung des Gebäudes hängt von der rechtlichen Frage ab, welche neuen Regelungen die Freie und Hansestadt Hamburg erlässt. Die neueste Corona-Verordnung der FUHH (Stand 27. Mai) sieht für Hochschulen zunächst bis zum 30. Juni keine weiteren Lockerungen vor. +++

Die Entscheidung am 16. März, den Präsenzbetrieb am ACH zunächst bis zum 20. April auszusetzen, traf den ACH mitten im laufenden Frühjahrssemester 2019/20. Bereits ab Anfang März wurden am Campus erste Vorbereitungen für den möglichen Fall einer Schließung des Gebäudes und damit des Präsenzbetriebes getroffen. Nach Bekanntgabe des konkreten Datums ist es daher unter großem Einsatz des gesamten Teams am ACH, der Dozentenschaft und einiger Studierenden quasi über Nacht gelungen, den Lehrbetrieb in weiten Teilen auf digitale Plattformen zu verlegen. Das Campusgebäude ist seither geschlossen, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden sich im „home office“. Inzwischen ist davon auszugehen, dass der ACH dieses Semester regulär online zu Ende führen und den Präsenzbetrieb erst zum Herbstsemester wieder aufnehmen wird.

Der gesamte Campus ist stolz darauf, dass parallel die Studierenden sich vom ersten Moment an aufgerufen fühlten, in Kliniken und anderen medizinischen Eirichtungen einzuspringen, in denen Bedarf angemeldet wurde.

Informationen hierüber und Antworten auf viele Fragen finden Sie in diesem Corona Update, das ständig aktualisiert wird. Für konkrete Fragen zu Lehre oder Bewerbung wenden Sie sich bitte an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Besonders in diesen Tagen wünschen Ihnen alle Mitglieder des ACH-Teams, der Dozenten- und Studierendenschaft:

Bleiben Sie gesund!

Allgemein

Ist der Zugang zum Campusgebäude weiterhin möglich? 

 

+++  Ab  Montag, dem 11.05.2020 gilt folgende „Lockerung“ der Schließung unseres Gebäudes: +++

  • Empfangsbereich und Bibliothek sind Mo. – Fr. von 8:30 – 14:30 Uhr geöffnet (Wochenende/Feiertage geschlossen).
  • Mögliche Gründe für einen Besuch: Abgabe von Dokumenten am Empfang (z.B. PJ-Bescheinigungen, Anwesenheitslisten), Rückgabe von ausgeliehenen Büchern am Empfang sowie Ausleihe von Büchern in der Bibliothek.
  • Der Zugang zum Campus ist nur einzeln durch den vorderen Eingang unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln gestattet. Zur Erfassung der Anwesenheit ist es nötig, die Studentenkarte immer dabei zu haben.
  • Mitarbeiter:innen sind nach wie vor wie bisher Teams, E-Mail, Telefon, nicht aber im persönlichen Gespräch erreichbar.
  • Nutzung anderer Räume des Gebäudes sind leider nicht möglich.
  • Studentenküche, Keller und Hörsäle sind geschlossen.
  • Medienzentrum ist als Aufenthaltsraum geschlossen (einschl. Drucker)
  • Treffen mit Kommiliton:innen am Campus sind leider nicht möglich.

Die aktuelle Verordnung der FUHH zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus lässt eine weitere Öffnung der Gebäude von staatlichen und – ausdrücklich – auch privaten Hochschulen und Bibliotheken zum Lernen und Arbeiten vorerst nicht zu. Eine Reihe entsprechender organisatorischen Maßnahmen sind bereits ergriffen, Bestellungen getätigt und Umbauten begonnen worden. Ziel ist natürlich, das Gebäude umgehend wieder öffnen zu können, sobald eine neue Verordnung der FUHH dies guten Gewissens zulässt, und unter der Voraussetzung, dass dann auch alle erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen abgeschlossen werden konnten (was z.T. auch von Lieferfristen bei momentan sehr gesuchten Artikeln abhängt) - natürlich unter Bedingungen eines fortgesetzten social distancing, für das Vorsorge getroffen wird.

Ist der Vorlesungsbetrieb am ACH eingestellt?  

Der Lehrbetrieb wurde nie eingestellt. Zwar ist seit Montag, dem 16. März der Präsenzunterricht ausgesetzt, es ist aber gelungen, nahezu alle Lehrangebote auf Online-Unterricht umzustellen. Damit machen wir aktuell sehr gute Erfahrungen. Wann der Präsenzbetrieb am Campus wieder aufgenommen werden darf, liegt weniger in unserem Ermessen als an den offiziellen Vorgaben der Bundesregierung.

Wir müssen die Schließung des Gebäudes bis einschließlich 03. Mai. verlängern. Wir gehen optimistisch davon aus, dass danach die allgemeinen Vorgaben und Empfehlungen von Bund und Ländern es zulassen werden, das Gebäude wieder für Sie zu öffnen - natürlich unter Bedingungen eines fortgesetzten social distancing, für das wir Vorsorge treffen werden.

Was ändert sich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? 

Seit der Schließung des Campusgebäudes arbeiten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im home office. Wir freuen uns aber, dass durch die frühzeitige Einrichtung und Nutzung von Office 365 in 2018 und dadurch besonders über Microsoft Teams eine virtuelle Zusammenkunft jederzeit und problemlos möglich ist und in unterschiedlichen Konstellationen auch regelmäßig stattfindet. Die Policy der offenen Türen gilt natürlich weiterhin, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch für alle Studierende über Teams erreichbar.

Ist die Bibliothek weiterhin geöffnet?

+++  Ab  Montag, dem 11.05.2020 gilt folgende „Lockerung“ der Schließung der Präsenzbibliothek: +++

  • Empfangsbereich und Bibliothek sind Mo. – Fr. von 8:30 – 14:30 Uhr geöffnet (Wochenende/Feiertage sowie 21.5. - Brückentag nach Christi Himmelfahrt - geschlossen).
  • Rückgabe von ausgeliehenen Büchern am Empfang
  • Ausleihe von Büchern in der Bibliothek
  • Der Zugang zum Campus ist nur einzeln durch den vorderen Eingang unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln gestattet. Zur Erfassung der Anwesenheit ist es nötig, die Studentenkarte immer bei sich zu tragen.
  • Der Zugang zur Bibliothek ist ebenfalls nur einzeln gestattet.
  • Mitarbeiter:innen der Bibliothek sind nach wie vor wie bisher Teams, E-Mail, Telefon, nicht aber im persönlichen Gespräch erreichbar.
  • Nutzung anderer Räume des Gebäudes sind leider nicht möglich.
  • Das Medienzentrum ist als Aufenthaltsraum geschlossen (einschl. Drucker)
  • Treffen mit Kommiliton:innen am Campus sind leider nicht möglich.

Studierende haben außerdem nach wie vor Zugang zu allen elektronischen Ressourcen der ACH-Bibliothek. Die Registrierung und Verifizierung für Clinical Key Student, AMBOSS und Meditricks ist momentan auch von zuhause aus möglich. Darüber hinaus stehen die lizenzierten Zeitschriften, Datenbanken und E-Books der Semmelweis Zentralbibliothek zur Verfügung. Das Angebot besteht überwiegend aus englischsprachigen Inhalten, beinhaltet aber auch eine Auswahl an deutschsprachigen Thieme Lehrbüchern. Neu hinzugekommen ist der externe Zugang elektronischen Lehrbüchern des Springer Verlages.

Engagement

Wo engagiert sich aktuell der medizinische Nachwuchs vom ACH?

Aktuell haben sich zwei Drittel aller ACH Studierenden aus dem dritten bis fünften Studienjahr bereit erklärt, dort zu unterstützen, wo der medizinische Nachwuchs aktuell helfen kann: in den Asklepios sowie weiteren Kliniken, bei der Erstellung eines Corona-Registers durch ASKLEPIOS proresearch, in Gesundheitsämtern, Praxen oder Apotheken. Alle Studierenden, die sich gerade im Praktischen Jahr (PJ) befinden, sind ohnehin in den Kliniken tätig. In der Asklepios Klinik St. Georg wurde eine zentrale Koordinationsstelle für all diejenigen eingerichtet, die sich als freiwillige studentische Helfer melden bzw. aus den Hamburger Asklepios Kliniken Bedarf an Freiwilligen anmelden wollen.

Welchen Beitrag leistet der ACH zum Schutz seiner Studierenden?

Das Institut für Notfallmedizin (IfN), dessen kaufmännischer Leiter der Geschäftsführer der ACH-Betreibergesellschaft Asklepios Medical School GmbH (AMS), Dr. Christoph Jermann, ist, hat in Kooperation mit der Laborgesellschaft MEDILYS sowie der Z.A.G. (Aklepios Zentrum für Arbeitstag-, Umwelt- und Gesundheitsschutz) bislang drei Checklisten sowie Lehrvideos zu folgenden Themen erstellt:

(1) Sicheres An- und Ablegen von persönlicher Schutzausrüstung,

(2) Persönliche Schutzmaßnahmen bei Aerosol produzierenden Handlungen an COVID-19 Patienten,

(3) Intubation von COVID-19 Patienten.

Diese Schulungsvideos stehen auch den Studierenden am ACH zur Verfügung, insbesondere jenen, die als PJler oder als freiwillige Helfer in den Kliniken sind.

Geht die Arbeit der StuPoli weiter? 

Nachdem die Studentische Poliklinik Hamburg am 12.03.2020 schließen musste, ist es durch das große Engagement und die Kreativität einer betreuenden Ärztin der StuPoli Hamburg sowie der verantwortlichen Studierenden gelungen, die wöchentlich stattfindende studentische Sprechstunde ab dem 25.03.2020 unter Corona-Bedingungen wieder zu durchzuführen. Damit ist gerade in schwierigen Zeiten sichergestellt, dass Menschen ohne Versicherungsstatus weiterhin eine Anlaufstelle für qualifizierte und unbürokratische Hilfe in allen medizinischen Fragen haben.

Dieses Engagement hat für ein kleines Medienecho gesorgt, das hier nachzulesen, zu hören und zu sehen ist.

Bewerbung

Finden derzeit Bewerbungsgespräche statt?

Im Moment finden zahlreiche Bewerbungsgespräche statt, allerdings sind diese von persönlich am Campus durchgeführten Infogesprächen auf Telefongespräche umgestellt worden. Der größte Teil der Studieninteressierten nutzt das Angebot zu einem persönlichen Gespräch mit der Referentin der Campusleitung, Stefanie Schwarz, oder mit der Mitarbeiterin im Bereich Studentische Angelegenheiten, Vanessa David. Erste Erfahrungen zeigen, dass sich die Schwerpunkte der Gespräche im Vergleich zu denen in vorherigen Jahren verändert haben: Die Fragen drehen sich in erster Linie darum, wie das Bewerbungsverfahren für den ACH in diesem Jahr durchgeführt werden kann, da noch nicht klar ist, wie das aktuelle 4. Semester an der Semmelweis Universität weiter verlaufen wird und die Studierenden ihre abschließenden Prüfungen für den Erwerb des  Physikum absolvieren können.

Inhaltliche Fragen zur Durchführung des Studiums am ACH sind aufgrund der aktuellen Situation eher in den Hintergrund getreten, vielmehr gilt es aktuell, die Studierenden in Ungarn und an anderen ausländischen Universitäten, die derzeit nicht an ihre Studienorte zurückkehren können, zu beraten, zu unterstützen und im Bewerbungsprozess zu begleiten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen im Bereich Studentische Angelegenheiten.

Funktioniert das Online-Bewerbungsportal?

Das Online-Bewerbungsportal SEMAPHOR der Semmelweis Universität ist seit dem 1. April freigeschaltet. Nach Möglichkeit richten Sie sich bereits jetzt einen Account ein und informieren sich über die Bewerbungsschritte im Online-Portal. Dies erleichtert Ihnen später die rechtzeitige Einreichung Ihrer vollständigen Bewerbung, um in das Zulassungsverfahren aufgenommen zu werden.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Ist das Ende der Bewerbungsfrist fix?

Bislang galt: Der letzte Tag der ersten Prüfungsperiode an der Semmelweis Universität ist zugleich der letzte Tag, um seine vollständige Bewerbung für den ACH für das nächste Studienjahr im Onlineportal einzureichen. Aktuell ist dies Freitag, der 03.07.2020. Derzeit ist allerdings nicht absehbar, ob dieser Termin eventuell weiter in den Sommer verschoben werden muss und sich dadurch das Zulassungsverfahren verzögern wird. Sobald diesbezüglich Informationen seitens der Verantwortlichen an der Semmelweis Universität vorliegen, finden Sie diese auf unserer Website vor.

Ist damit zu rechnen, dass mein Physikumszeugnis von anderen Universitäten als der Semmelweis Universität rechtzeitig bearbeitet werden kann?

Das Ende der Vorklinik in Ungarn schließt mit dem sogenannten Physikum ab. Bewerber, die außerhalb von Ungarn studiert haben, müssen ihre Studienleistungen (erster Abschnitt der Ärztlichen Prüfung) von einem deutschen Landesprüfungsamt anerkennen lassen. Derzeit ist auf der zuständigen Seite des Landesprüfungsamtes Düsseldorf, das für die Anerkennung ausländischer Physikums-Zeugnisse zuständig ist, noch keine Änderung des Verfahrens vermerkt. 

Wie erfahre ich es, falls sich am Bewerbungs- und Auswahlverfahren etwas ändert? 

Änderungen des Verfahrens oder von Terminen werden hier sowie auf der Bewerbungsseite des ACH veröffentlicht.

 

Lehre und Forschung

Finden weiterhin Lehrveranstaltungen statt? 

Ja, der Lehrbetrieb am ACH wurde nie Corona-bedingt ausgesetzt, allerdings findet bis auf Weiteres kein Präsenzunterricht statt. Es ist uns aber dank dem großen Einsatz unserer Bereiche Lehrkoordination (Dr. Birgit Berger/Dr. Monika Grimm) und IT (Andreas Schwarzer, Dr. Oliver Haupt, sowie Malte Koop), der Unterstützung durch unsere Studenten sowie durch einige Alumni, vor allem aber auch durch die Bereitschaft unserer Dozentinnen und Dozenten, gemeinsam innovative Wege zu suchen und neue Methoden sowie Techniken auszuprobieren, gelungen, innerhalb von einem Wochenende auf Online-Unterricht umzustellen. Dadurch haben wir unser Ziel erreicht, den Lehrbetrieb aufrecht zu erhalten und es unseren Studierenden zu ermöglichen, das Semester regulär zu absolvieren.

Wie unterstützt der ACH die Lehrenden bei der Digitalisierung ihrer Veranstaltungen? 

Grundsätzlich gilt, dass die Lehrkoordination und/oder die IT-Abteilung mit jedem Dozierenden das jeweils am besten geeignete digitale Lehrformat bespricht. Jeder Dozent erhält zeitnah und individuell technische Unterstützung durch die IT-Abteilung.
Die aktuelle Zeit bietet viele Chancen für neue Wege in der digitalen Lehre. Fürs Erste hat Student Christopher Predel in Rücksprache mit dem Dozenten am ACH für Digitalisierung, PD Dr. Sebastian Kuhn,  einen umfassenden Leitfaden für Dozenten verfasst. Unter dem Titel „Neue Lehrformate – neue Herausforderungen“ unterstützt dieser bei der Erstellung von Online-Lehrmaterialen und der Durchführung von Online-Lehrveranstaltungen. Darüber hinaus bietet AMBOSS allen Dozentinnen und Dozenten bis voraussichtlich Ende September kostenlosen Zugriff auf alle Materialien und Funktionen für die Unterrichtsvorbereitung an.

Können die Studierenden ihre klinischen Praktika absolvieren? 

In der aktuellen Situation ist es nicht möglich, Studierende für Praktika in die Kliniken ans Krankenbett zu schicken. Um dennoch nicht auf praxisbezogene Lehreinheiten verzichten zu müssen, werden den Studierenden an Blocktagen morgens zwei bis drei Fallbeispiele in einer Online-Konferenz vom Dozenten vorgestellt. Die dazugehörigen Fragen werden den Tag über schriftlich bearbeitet und abends in einer weiteren Konferenz mit dem Dozenten besprochen.

Welche Möglichkeiten gibt es, zu Corona zu forschen? 

ASKLEPIOS proresearch hat den ACH Studierenden unmittelbar nach Ausbruch der Corona-Krise bislang acht Diplomarbeiten im Rahmen von groß angelegten Corona-Studien in unterschiedlichen Abteilungenangeboten. Sie stehen unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Christoph U. Herborn, Vorstand und Medizinischer Direktor von Asklepios, sowie Prof. Dr. Stephan Willems, Chefarzt der Kardiologie am AK St. Georg. Die Themen reichen von Analysen von EKG-Veränderungen bis zu Beatmungsdaten bei COVID-19-Patienten. Bei allen Arbeiten, für die sich ausreichend Studierende gemeldet haben, ist eine Publikation geplant und die Erweiterung zu einer Dissertation möglich.

Wie geht die Semmelweis Universität mit der Situation um? 

Die meisten deutschsprachigen Studierenden haben aufgrund der aktuellen Situation Budapest Ende März verlassen. Seit dem 23. März erfolgt der Unterricht im deutschsprachigen Studiengang analog zum bestehenden Stundenplan an der Semmelweis Universität als E-learning im Fernunterricht. Leistungsnachweise und Prüfungen werden über die Plattform Zoom absolviert.

„Es ist die Aufgabe der Bildungsorganisationseinheiten, alles dafür zu tun, dass die restlichen Unterrichtseinheiten des II. Semesters des Studienjahres 2019/20 auf höchstem Niveau an die Studierenden bezüglich der theoretischen Ausbildung während der Gefährdungszeit, und bezüglich eines deutlichen Teiles der praktischen Ausbildung in der darauffolgenden Zeit vermittelt werden können“, heißt es auf der Website. Und weiter: „Natürlich müssen praktische Unterrichtsstunden, die auf diese Weise nicht stattfinden können, nach der Aufhebung der Gefährdungszeit nachgeholt werden. Die Nachholung der mit den Praktika verbundenen praktischen Prüfungen erfolgt ebenfalls nach Aufhebung der Gefährdungszeit, was zur Verlängerung des Semesters führen kann.“

Wird das Semester ggf. verlängert?

Eine Entscheidung zu einer möglichen Verlängerung des Frühjahrssemesters 2019/20 ist noch nicht gefallen, ist jedoch grundsätzlich abhängig vom Verfahren an der Semmelweis Universität. Diese hat in Aussicht gestellt, dass das Semester dadurch verlängert werden kann, dass die Nachholung der praktischen Unterrichtsstunden sowie die damit verbundenen praktischen Prüfungen erst nach Aufhebung der Gefährdungszeit erfolgen können.

Prüfungen

Finden allgemein Prüfungen statt?

In diesem Ausnahmezustand merken wir, dass wir als kleine Einrichtung glücklicherweise flexible und pragmatische Lösungen finden können. So konnten zum Beispiel bereits erste mündliche Prüfungen im Online-Format über Microsoft Teams per Video durchgeführt werden, was hervorragend funktioniert hat. Die Klausuren werden im Mai am Campus geschrieben. Hierfür werden wir die Studierenden in Gruppen von 20 pro Hörsaal aufteilen, um so den empfohlenen Mindestabstand einhalten zu können.

Finden schriftlichen Abschlussprüfungen statt?

Das zuständige ungarische Ministerium hat beschlossen, die für Ende Mai geplante schriftliche Abschlussprüfung um ungefähr einen Monat zu verschieben. Dadurch verschiebt sie sich automatisch und zwingend auch für den ACH.

Finden die mündlich-praktischen Abschlussprüfungen statt? 

+++ Die Unsicherheit der Studierenden mit Blick auf die anstehenden Abschlussprüfungen konnte gemeinsam mit der Semmelweis Universität mittlerweile ausgeräumt werden: Der PJ-Jahrgang wird am 2. und 4. Juni mündlich und praktisch sowie am 24. Juni schriftlich geprüft werden. +++

 

Was passiert, falls die schriftlichen Abschlussprüfungen zu einem Zeitpunkt nach den mündlich-praktischen Abschlussprüfungen gelegt werden müssen?

Wir wissen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht, ob am ACH die mündlich-praktischen Abschlussprüfungen tatsächlich Anfang Juni stattfinden werden oder nicht. Entscheidend ist, ob die Prüfer (überwiegend Chefärzte aus den Asklepios-Kliniken) in der aktuellen Situation für die zeitaufwändige Organisation und Durchführung dieser Prüfungen abkömmlich sind. Und das kann im Moment noch niemand vorhersehen.

Wenn der ACH die mündlich-praktischen Abschlussprüfungen Anfang Juni durchführt und wenn die schriftliche Abschlussprüfung zu einem Zeitpunkt nach Anfang Juni stattfinden muss, dann gilt: Wer die mündlich-praktischen Abschlussprüfungen bestanden hat, aber dann die ausnahmsweise nachgelagerte schriftliche Abschlussprüfung nicht besteht, hat beides, also das ganze Abschlussexamen nicht bestanden. Das wäre aber das erste Mal, das jemand am ACH die schriftliche Abschlussprüfung nicht besteht!

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