Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.
  • Maskenpflicht für Ihre Sicherheit und zum Schutz unserer Patienten: Bitte tragen Sie ab Betreten unserer Kliniken einen Mund- und Nasen-Schutz. Die Maskenpflicht gilt auch für unsere mobilen Patienten sowie während der Patientenversorgung – sofern es der Gesundheitszustand zulässt.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

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Schlaganfälle

Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall. Je schneller reagiert und der Patient richtig versorgt wird, umso eher können Folgeschäden minimiert werden.

Bei einem Schlaganfall werden bestimmte Gehirnbereiche nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und drohen daher abzusterben. Abhängig davon, wie stark die Durchblutung beeinträchtigt ist und wie lange sie anhält, kann das betroffene Gehirnareal seine Aufgabe vorläufig oder dauerhaft nicht mehr erfüllen.

Ein Schlaganfall kann sich durch ganz unterschiedliche Symptome äußern. Dies hängt davon ab, welches Gehirnareal betroffen ist und welcher Schweregrad vorliegt. Bei manchen Patienten etwa hängt nur der Mundwinkel etwas, andere können plötzlich nicht mehr sprechen, sehen nichts mehr oder können einen Arm und/oder ein Bein nicht mehr bewegen. Neben Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Sehstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühlen, die charakteristischerweise nur eine Körperhälfte betreffen, sind auch ein plötzlich einsetzender starker Schwindel, Gangstörungen oder, wenn auch seltener, starke Kopfschmerzen möglich.

Bei uns finden Betroffene umgehende Hilfe von einem erfahrenen Team.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Bild: Pfleger bereitet eine Infusion vor

Wichtig sind vor allem bildgebende Verfahren wie die Computertomografie (CT: computergestützte Röntgenuntersuchung) und die Magnetresonanztomografie (MRT: Bildgebungsverfahren mithilfe eines Magnetfeldes). Sie ergänzen die körperliche Untersuchung und helfen, einen Schlaganfall zu erkennen. Darüber hinaus gibt uns eine Untersuchung des Blutes Aufschluss über Blutgerinnung, Entzündungsparameter sowie Risikofaktoren wie zum Beispiel erhöhte Cholesterin- oder Blutzuckerwerte.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind beim akuten Schlaganfall in der Regel in den ersten 4,5 Stunden nach dem ersten Einsetzen der Symptome gegeben. Für eine erfolgreiche Behandlung ist es daher entscheidend, dass der Betroffene sofort in eine Klinik eingewiesen wird.

Um eine Gehirnblutung von einem -infarkt zu unterscheiden, leiten wir nach der Aufnahme in unsere Klinik sofort eine craniale Computertomografie ein (CCT: radiologische Untersuchungsmethode). Je nach Befundkonstellation und Zeitpunkt der Diagnose kommen verschiedene Behandlungsformen in Betracht, mit dem Ziel, die verschlossene Ader wiederzueröffnen (Rekanalisation), um die Infarktumgebung vor dem Untergang zu retten.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

In erster Linie geht es uns darum, das Leben unseres Patienten zu erhalten und sein Gehirn zu schützen. Im Weiteren zielt die Behandlung auf die Wiederherstellung der durch den Schlaganfall beeinträchtigten Funktionen ab.

Als medizinische Therapie von Blutgefäß-Verschlüssen wenden unsere Ärzte die sogenannte Thrombolyse an. Dabei werden gerinnungsauflösende Medikamente verabreicht, die den für den Verschluss einer Schlagader verantwortlichen Thrombus (Blutgerinnsel) auflösen oder ein köpereigenes Enzym aktivieren, welches ihn abbaut.

Im Verlauf werden umfangreiche Untersuchungen zur Ermittlung einer möglichen Schlaganfallsursache durchgeführt, dazu gehören ein Langzeit-EKG (EKG: Elektrokardiogramm) und eine Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße. Die Behandlung von Risikokrankheiten wird ebenfalls im stationären Verlauf optimiert.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Am Entlassungstag führen unsere Ärzte mit Ihnen ein ausführliches Gespräch und weisen Sie dabei auf Besonderheiten hin, die Sie weiterhin beachten sollten.

In unserer Reha-Klinik „Der Fürstenhof“ können Sie sich weiterbehandeln lassen. Unsere Kollegen dort sind auf neurologische Erkrankungen spezialisiert.

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