Knochenbrüche

Sie sind das härteste Gewebe in unserem Körper: unsere Knochen. Dennoch sind sie nicht unverwüstlich. Brüche zählen sogar zu den häufigsten Gründen für einen Klinikbesuch. Unterarm, Ober- und Unterschenkel gehören dabei zu den am meisten betroffenen Körperteilen.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Zur sicheren Diagnose eines Bruches erstellen wir in der Regel zuerst ein Röntgenbild. Bei den modernen Aufnahmen sind Knochenstrukturen bis in kleinste Details zu erkennen: Wo weicht der Knochen vom normalen Aufbau ab, wie viele Bruchstellen gibt es. Selbst feinste Einrisse lassen sich so nachweisen. Sollten dennoch Zweifel bestehen, kann eine Computertomographie weitere Aufschlüsse geben.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Damit der gebrochene Knochen wieder richtig zusammenwachsen kann, muss er in die passende Position gebracht und stabilisiert werden. Bei einfachen Brüchen, die sich nicht verschoben haben, reichen dazu konservative Methoden aus: Mit einer Kunststoffschiene oder einem Kunststoffcast fixieren wir den betroffenen Körperteil und stellen ihn ruhig.

Ist der Bruch allerdings komplizierter, hilft oft nur noch eine Operation. Einzelne Knochenstücke werden dann mit Schrauben, Nägeln oder Platten zusammengefügt, um ihre ursprüngliche Form wiederherzustellen. Besonders häufig arbeiten wir mit winkelstabilen Platten. Diese stabilisieren die Fraktur und geben dem Chirurg gleichzeitig die Möglichkeit die Schrauben flexibler und passgenauer einzusetzen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Egal ob einfacher oder kompliziertern Knochenbruch: in allen Fällen müssen Sie Geduld mitbringen. Es kann bis zu mehreren Wochen dauern, bis Ihre Knochen wieder ganz zusammengewachsen sind. Während der Heilungsphase ist es aber wichtig, bereits mit Mobilisationsübungen und gegebenenfalls Physiotherapie zu beginnen. 

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