Schilddrüsenerkrankungen

Schilddrüsenoperationen können bei gut- und bösartigen Erkrankungen des Organs notwendig sein. Gutartige Erkrankungen, bei denen eine Operation angezeigt ist, sind Zysten, Knoten, eine Überfunktion der Schilddrüse (Morbus Basedow) oder eine ungewöhnliche Größenzunahme des Organs. Bösartige Tumore kommen in verschiedenen feingeweblichen Formen vor und erfordern fast immer die Entfernung der gesamten Schilddrüse.

Wir helfen Ihnen bei:

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  • Schilddrüsenvergrößerungen
  • Schilddrüsenknoten
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Veränderungen der Nebenschilddrüsen

Der erste Schritt: die richtige Diagnostik

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Die Diagnostik der Schilddrüsenveränderungen ist standardisiert und beinhaltet nur wenige Schritte. Blutuntersuchungen und eine Schildrüsensonografie (Ultraschall) sind häufig ausreichend, eine Schilddrüsenszintigrafie  und gegebenenfalls auch eine Punktion können zusätzlich wichtige Informationen liefern.

Ganz auf Sie abgestimmt: unser Behandlungsangebot

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Schilddrüsenoperationen an sich sind nicht sonderlich gefährlich. Allerdings besteht das Risiko, dass beim Eingriff der Stimmbandnerv verletzt wird (Recurrensparese). Um diese Gefahr auf ein Minimum zu beschränken, führen wir bei jeder Operation ein sogenanntes Neuromonitoring durch (Darstellung der neurophysiologischen Aktivität der Nerven) und verwenden bei Bedarf vergrößernde Lupenbrillen.

Der operative Zugang erfolgt über einen kleinen Schnitt im Halsbereich, über den wir auch mithilfe von Kameraunterstützung minimalinvasiv operieren können (zum Beispiel MIVAT-Technik).

Das Ausmaß der Operation richtet sich nach den vorher erhobenen Befunden, dem intraoperativen Befund sowie nach anatomischen Vorgaben. Auch wenn ein Zurücklassen von Schilddrüsengewebe zunächst sinnvoll erscheinen könnte, sollte erkennbar verändertes Gewebe entfernt werden, um die Bildung erneut operationsbedürftiger Befunde zu verhindern. Denn bei jeder Wiederholungsoperation steigt das Risiko einer Verletzung der Nervenstrukturen oder der Nebenschilddrüsen.

Ein 2-tägiger stationärer Aufenthalt ist in der Regel ausreichend.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung

Die Weiterbehandlung besteht vor allem in der Versorgung mit der richtigen Menge an Schilddrüsenhormonen, um entweder den Bedarf zu decken oder einen Wachstumsreiz auf noch vorhandenes Schilddrüsengewebe zu verhindern.

Bei bösartigen Schilddrüsentumoren hängt die Weiterbehandlung vor allem vom Tumortyp und seiner Ausdehnungstiefe ab. Bei differenzierten, fortgeschritteneren Schilddrüsenkarzinomen kann eine postoperative Radiojodtherapie erforderlich sein. Ansonsten sind sonografische Kontrollen und die Bestimmung weniger Laborwerte ausreichend.

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