So beantragen Sie Ihre Rehabilitation

Wahlrecht

Sie haben die Möglichkeit, eine Reha-Klinik auszusuchen, die ganz Ihren Erwartungen entspricht. Im Sozialgesetzbuch IX (§9) ist eindeutig geregelt, dass der Kostenträger Ihren Wünschen entsprechen muss, solange diese berechtigt sind. Schon beim Antrag Ihrer Rehabilitation können Sie eine Wunschklinik angeben. Lehnt der Kostenträger Ihren Wunsch ab, muss er die Absage nachhaltig begründen.

Bescheid und Widerspruch

Der zuständige Kostenträger prüft Ihren Antrag sozialmedizinisch sowie versicherungsrechtlich und gibt Ihnen danach Bescheid. Wird Ihr Antrag bewilligt, steht dem Beginn der Reha-Maßnahme nichts mehr im Weg.

Es gibt allerdings auch Gründe, den Antrag abzulehnen. Dazu zählen zum Beispiel eine geringe Erfolgsaussicht oder wenn Sie als nicht rehabilitationsbedürftig (Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist nicht beeinträchtigt), rehabilitationsfähig (Ihre Verfassung lässt eine Teilnahme an Maßnahmen nicht zu), oder akut behandlungsbedürftig eingestuft werden.

Gegen die Ablehnung Ihrer Reha können Sie einen Monat lang Widerspruch einlegen. Die Empfehlung lautet: Machen Sie von Ihrem Recht Gebrauch. Oft wird die Rehabilitation nach einem Widerspruch doch noch genehmigt.

Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten übernehmen in der Regel nach Bewilligung des Antrags die Krankenversicherung. Allerdings müssen Sie bei fast allen Reha-Maßnahmen eine Zuzahlung von 10 Euro pro Tag leisten.

Begleitpersonen

Wir verstehen, dass Sie einen längeren Aufenthalt nicht gerne alleine bestreiten möchten. Deshalb kann Sie, sofern wir ein zusätzliches Bett zur Verfügung haben eine Ihnen nahestehende Person auf eigene Kosten begleiten. Alle wichtigen Infos dazu erhalten Sie bei unserem Patientenservice.
 

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