Erstes Quartal 2026

ASKLEPIOS legt auch im Geschäftsjahr 2026 den Fokus auf Weiterentwicklung

Datum13. Mai 2026
OrtHamburg
  • Zahl der behandelten Patient:innen stieg auf insgesamt 1.043.748
  • Konzernumsatz betrug EUR 1.636,4 Mio.
  • Aktuelle Reformen greifen tief in die Krankenhausversorgung ein

ASKLEPIOS bleibt im Auftaktquartal 2026 auf einem stabilen Entwicklungskurs. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres versorgten die Gesundheitseinrichtungen des ASKLEPIOS Konzerns insgesamt 1.043.748 Patient:innen, was gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum einem Zuwachs von 9,3 % (Vorjahr: 954.522 Patient:innen) entspricht. Im stationären Bereich stiegen die Fallzahlen um 5,0 % auf 207.054 Patient:innen (Vorjahr: 197.129 Patient:innen) an. Auch die dynamische Entwicklung der ambulanten Behandlungsfälle setzte sich fort und schlug sich in einem Anstieg um 10,5 % auf eine Gesamtzahl von 836.694 ambulant versorgten Patient:innen nieder (Vorjahr: 757.393 Patient:innen).

Der Konzernumsatz lag am Ende des ersten Quartals 2026 bei EUR 1.636,4 Mio. und somit um 5,0 % über dem Vorjahreswert (Vorjahr: EUR 1.558,4 Mio.). Korrespondierend belief sich das Konzernergebnis nach Steuern (EAT) auf EUR 32,6 Mio. bei einer Marge von 2,3 % (Vorjahr: EUR 22,5 Mio., 1,4 %).

Ungeachtet der kontinuierlichen Weiterentwicklung des ASKLEPIOS Konzerns bleibt das externe Umfeld herausfordernd. Die regulatorischen, gesetzlichen sowie (geo-)politischen Rahmenbedingungen sind von hoher Dynamik geprägt und gehen einher mit anhaltenden wirtschaftlichen Belastungsfaktoren wie Inflation und Kostendruck.

Maßgeblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung werden die aktuellen Krankenhausreformen sowie fortlaufende regulatorische Eingriffe haben. In diesem Zusammenhang nehmen die finanziellen Belastungen für die Kliniken deutlich zu. Insbesondere die Umsetzung des Krankenhausreformanpassungsgesetzes (KHAG) sowie der Wegfall temporärer Entlastungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem GKV Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) führen zu zusätzlichen Herausforderungen bei Finanzierung, Vergütungsstrukturen und Investitionsfähigkeit der Krankenhäuser.

CEO Joachim Gemmel: „Die aktuellen Krankenhausreformen greifen tief in die bestehenden Versorgungs- und Finanzierungsstrukturen der Kliniken ein, ohne dass die langfristigen Auswirkungen derzeit belastbar eingeschätzt werden können. Zugleich verschärfen steigende regulatorische Anforderungen die Situation vieler Krankenhäuser erheblich. Ohne zeitnahe Anpassungen der Reformen und verlässliche Finanzierungsstrukturen besteht die ernsthafte Gefahr struktureller Beeinträchtigungen der medizinischen Versorgung und einer nachhaltigen Schwächung der Krankenhauslandschaft in Deutschland.“

CEO Marco Walker: „Trotz des anspruchsvollen regulatorischen, politischen und wirtschaftlichen Umfeldes investieren wir gezielt in die Weiterentwicklung unserer Standorte und Prozesse. Dabei verbinden wir hohe medizinische Qualität mit einer konsequenten Digitalisierung unserer Abläufe. So schaffen wir die Grundlage für eine moderne und effiziente Versorgung und stärken nachhaltig die Leistungsfähigkeit unseres Konzerns.“

Die Quartalsmitteilung ist hier abrufbar

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