Interventionelle Behandlung des akuten Herzinfarkts

(24-Stunden Notfallversorgung)

Der Herzinfarkt, Herzanfall oder Myokardinfarkt ist eine akute und lebensbedrohliche Erkrankung des Herzens.

Es handelt sich um das Absterben oder den Gewebsuntergang (Infarkt) von Teilen des Herzmuskels (Myokard) auf Grund einer Durchblutungsstörung (Ischämie), die in der Regel länger als 20 Minuten besteht.

Leitsymptom des Herzinfarktes ist ein plötzlich auftretender, mehr als 20 Minuten anhaltender und meist starker Schmerz im Brustbereich, der in die Schultern, Arme, Unterkiefer und Oberbauch ausstrahlen kann. Er wird oft von Schweißausbrüchen, Übelkeit und evtl. Erbrechen begleitet.

Allerdings treten bei etwa 25 % aller Herzinfarkte nur geringe oder keine Beschwerden auf. Im Gegensatz zum Angina-Pectoris-Anfall kommt es beim Herzinfarkt immer zum kompletten Gewebsuntergang eines Teils des Herzmuskels, in den meisten Fällen durch den Verschluss eines Herzkranzgefäßes.

In der Akutphase eines Herzinfarktes treten häufig gefährliche Herzrhythmusstörungen auf. Auch kleinere Infarkte führen nicht selten über Kammerflimmern zum Sekundenherztod, etwa 30 % aller Todesfälle beim Herzinfarkt ereignen sich vor jeder Laienhilfe oder medizinischen Therapie.

Eine umgehende Alarmierung des Rettungsdienstes und eine rasche und fachgerechte Therapie ist eine Grundvoraussetzung um Komplikationen zu vermeiden. Als Therapie der ersten Wahl hat sich in den letzten Jahren die frühe Kathetertherapie herausgestellt.

Daher bietet unserer Klinik eine durchgehende Notfallversorgung (7 Tage/24 Stunden) für alle Patientin mit akutem Herzinfarkt an.

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