Wenn das Kind „falsch“ rum liegt (Steißlage/Beckenendlage)

Kinder können im Mutterleib unterschiedliche Positionen einnehmen. Es wird zwischen Schädel-, Quer- und Steiß- bzw. Beckenendlage unterschieden. Die meisten Kinder liegen in Schädellage, welches die beste Voraussetzung für eine vaginale Geburt ist. Bei den anderen Kindern liegt eine sogenannte Lageanomalie vor. Die genaue Lage Ihres Kindes stellen wir durch eine Ultraschalluntersuchung fest.

Bis zur 32. Schwangerschaftswoche liegenrund zehn Prozent der Kinder in Steißlage. Die meisten Kinder „drehen“ sich dann noch selbstständig, sodass keine weitere Behandlung notwendig ist. Ab der 36. Schwangerschaftswoche bleiben die Kinder meist in ihrer bestehenden Position. Wir können dann versuchen, Ihr Baby durch eine sogenannte äußere Wendung in die Schädellage zu bewegen. Dabei wendet man ganz vorsichtig spezielle Handgriffe auf Ihrem Bauch an, um so das Kind in die „richtige“ Position zu lenken. Ein solches Manöver erfolgt ambulant, sodass Sie unser Krankenhaus nach ein paar Stunden wieder verlassen können.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie Ihr Kind auch aus Steißlage vaginal entbinden. Sollte eine vaginale Entbindung nicht gewünscht oder möglich sein, planen wir zusammen mit Ihnen einen Kaiserschnitt ab der 39. Schwangerschaftswoche.

In jedem Fall sollten Sie sich zwischen der 34. und 36. Schwangerschaftswoche in unserer Ambulanz vorstellen, damit wir mit Ihnen gemeinsam entscheiden, welcher Weg für Sie der Richtige ist.

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