Zentrales Schlafapnoesyndrom

Das zentrale Schlafapnoesyndrom wird durch eine Fehlfunktion im Zentralen Nervensystem ausgelöst und tritt meist bei Menschen mit Vorerkrankungen auf. Im Gegensatz zum obstruktiven Schlafapnoesyndrom bleiben beim zentralen Schlafapnoesyndrom die oberen Atemwege geöffnet, doch die Atemmuskeln von Brust und Zwerchfell bewegen sich nicht ausreichend.

Diese Atemstörung tritt oft in Kombination mit Herz-Kreislauferkrankungen auf und verschlechtert die Lebensqualität und Lebenserwartung des Betroffenen durch gehäufte Komplikationen erheblich.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

In unserem Schlaflabor führen wir ein ausführliches Gespräch über Ihre Vorerkrankungen, Ihre Schlafgewohnheiten etc. mit Ihnen, im Anschluss daran folgen eine Reihe an Untersuchungen. Aus den dann vorliegenden Ergebnissen entwickeln unsere Schlafmediziner einen auf Sie persönlich zugeschnittenen Therapieplan.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Die Behandlung des zentralen Schlafapnoesyndroms erfolgt in der Regel auf mehreren Säulen. Dazu kann sowohl eine Sensibilisierung auf die verschiedenen Störfaktoren (wechselnden Schlaf-/Wachrhythmus, Alkoholkonsum, Übergewicht etc.) gehören als auch eine medikamentöse Therapie, die den Atemantrieb steuert.

Sollten diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, empfehlen wir Ihnen eine Nasenmaske, die Ihre Atemwege während des Schlafens durch leichten Überdruck offenhält und so lange Atempausen verhindert.

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