Anpassung bzw. Einstellung nächtlicher Beatmungstherapien

Unsere Therapie der Wahl ist in diesem Fall eine Überdrucktherapie: Mithilfe einer Nasenmaske und eines nCPAP-Gerätes (Abkürzung für die englische Bezeichnung „nasal Continuous Positive Airway Pressure“, Gerät, das die eigene Atmung durch Überdruck beeinflusst) erzeugen wir einen leichten Überdruck auf Ihre Atemwege, wodurch diese im Schlaf offen gehalten werden. Die Folge: Ihr nächtlicher Schlaf nimmt wieder erholsame Formen an, zudem werden Körper und Organe nicht weiterhin durch Sauerstoffmangelzustände in Alarmbereitschaft versetzt.

Nachdem wir im Schlaflabor zwei bis drei Nächten lang Ihren Schlaf überwacht und den für Sie richtigen Druck ermittelt haben, können Sie die Behandlung mit dem nCPAP-Gerät zu Hause dauerhaft fortsetzen. Lediglich für die Kontrolluntersuchungen sollten Sie sich anschließend regelmäßig im Schlaflabor einfinden.

Tipp für Patienten: Selbsthilfegruppe

Die Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Rissen informiert in einer Broschüre über den Umgang mit Atemtherapiegeräten und bietet regelmäßige Informationstreffen im Asklepios Westklinikum Hamburg.

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