Essstörungen

Essstörungen haben viele Gesichter, eines aber ist allen gemein: Das Essen verliert seine Normalität. Es drängt sich in den Vordergrund und bestimmt das Leben. Bei der Magersucht (Anorexia nervosa) dominiert das Hungern und Kalorienzählen. Dem Körper wird möglichst wenig Nahrung zugeführt. Ganz anders bei der Binge-Eating-Störung: Die häufig übergewichtigen oder fettleibigen Betroffenen denken ständig ans Essen, empfinden eine regelrechte Gier nach Nahrung und stopfen sich anfallsartig voll. Bei der Ess-Brech-Sucht (Bulimie) hingegen sind die Leidtragenden meist normalgewichtig, haben aber große Angst vor Gewichtszunahme. Daher setzen sie ihren Essattacken ungesunde Maßnahmen entgegen, übergeben sich, betreiben exzessiven Sport oder nehmen Abführmittel.

Alle schwerwiegenden Essstörungen verursachen körperliche Beschwerden, Mangelernährung oder Fettleibigkeit sowie die dazugehörigen körperlichen und sozialen Probleme, Muskelschwund, Osteoporose, Entzündungen der Speiseröhre, Zahnschäden, sogar Herzversagen kann auftreten, wenn der Elekrolythaushalt dauerhaft gestört ist.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Therapieangebot

Wir bieten Ihnen gesundes Speisenangebot

Auf unserer tagesklinischen Station erfahren Sie eine individuelle Behandlung, die aus verschiedenen Therapien besteht – aus psychotherapeutischen Einzel- und Gruppensitzungen, aus Körpertherapien, Kunsttherapien sowie verschiedenen Entspannungstherapien.

Ernährungsberatungen und Sportangebote (Gerätetraining, Gymnastik, Nordic Walking) runden unser Angebot ab. Darüber hinaus stehen Ihnen Ökotrophologen zur Seite, die gemeinsam mit Ihnen in der Lehrküche kochen und essen.

Expertenvideo: Essstörungen

Dr. Helge Fehrs im Gespräch mit Theresa von Tiedemann

Anorexie, Bulimie, Binge Eating - das sind die bekanntesten Esstörungen, unter denen vor allem Mädchen und junge Frauen leiden. Dr. Helge Fehrs erläutert in diesem Video die Ursachen, Gefahren und Behandlungsmöglichkeiten von Essstörungen.

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