Posttraumatische Störungen und Traumafolgestörungen

Posttraumatische Belastungsstörungen (kurz: PTBS) oder Traumafolgestörungen sind psychische Reaktionen auf extrem belastende Ereignisse, auf körperliche oder seelische Gewalt, auf außergewöhnliche Bedrohungen oder auf schwere Unfälle, Gewaltverbrechen, Naturkatastrophen o.ä..

Die belastenden Erlebnisse beschäftigen den Betroffenen nachhaltig und langfristig, sie rufen Gefühle wie Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit hervor, die nicht bewältigt werden können. Das kann eine ganze Reihe an Symptomen hervorrufen: äußerste Angespanntheit und Ängste, Atemnot, Herzrasen, Zittern und Schweißausbrüche, Konzentrationsschwierigkeiten, Ein- und Durchschlafstörungen und noch einige mehr. Wir helfen Ihnen in unserem geschützten Rahmen dabei, Sicherheit zurückzugewinnen und Stabilität zu finden.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Je nach Schweregrad Ihrer Erkrankung entscheiden wir in einem ausführlichen Untersuchungsgespräch gemeinsam mit Ihnen, in welchem Rahmen eine optimale Behandlung stattfinden könnte: ob ambulant, tagesklinisch oder vollstationär in unserer psychiatrischen Abteilung.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Ihre Behandlung beginnt mit einer gründlichen körperlichen Untersuchung. Auf diesen Ergebnissen basierend, entwickelt wir ein Behandlungsprogramm, in dessen Mittelpunkt psychotherapeutische Gespräche (einzeln und in der Gruppe) stehen. Ergänzt wird unser Angebot durch ausgewählte psychopharmakologische Behandlungen (medikamentöse Behandlungen), die gezielte Aktivierung in Form von Bewegungs- und Tanztherapie und Ergotherapie (Förderung der alltäglichen Handlungsfähigkeit).

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Gemeinsam mit Ihnen planen wir bereits vor Ihrer Entlassung oder während Ihrer Behandlung eine sinnvolle und ausreichende Nachbetreuung.

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