Depressionen und manisch-depressive Erkrankungen

Depressionen und manisch-depressive Erkrankungen (bipolare affektive Störungen) sind durch gedrückte Stimmungen, Interessensverlust, Freudlosigkeit und Selbstzweifel gekennzeichnet, bei schweren Verläufen auch von einem Gefühl innerer Leere. Die Patientinnen und Patienten haben das Gefühl, das Leben sei völlig sinnlos, manche von ihnen hegen sogar den Gedanken, sich das Leben nehmen zu wollen.

Manisch-depressive Erkrankungen (bipolare affektive Störungen) hingegen zeichnen sich dadurch aus, dass sowohl depressive Episoden als auch manische oder hypomanische Episoden auftreten können. Der Volksmund bezeichnet das gern mit „himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt“.

Je nach Ausmaß und Schweregrad Ihrer Erkrankung entscheiden wir in einem ausführlichen Untersuchungsgespräch gemeinsam mit Ihnen, in welchem Rahmen eine optimale Behandlung stattfinden könnte: ob ambulant, tagesklinisch oder vollstationär in unserer psychiatrischen Abteilung.

Dieses erste Gespräch kann telefonisch über unsere Psychiatrische Institutsambulanz (PIA, siehe unten) in Rissen oder bei akutem Bedarf über unsere zentrale Notaufnahme erfolgen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Abhängig von der Ausprägung Ihrer Symptome und der Dauer Ihrer Erkrankung sowie den Auslösern stehen psychotherapeutische Gespräche (einzeln und in der Gruppe) im Mittelpunkt der Behandlung. Ergänzt wird unser Behandlungsangebot durch ausgewählte psychopharmakologische Behandlungen (medikamentöse Behandlungen), die gezielte Aktivierung in Form von Bewegungstherapien, Ergotherapie (Förderung der alltäglichen Handlungsfähigkeit) sowie durch Therapien, die die zirkadiane Rhythmik wiederherstellen (Lichttherapie, Schlafentzug).

Selbstverständlich behandeln wir ggf. zeitgleich auftretende körperliche Erkrankungen mit.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Gemeinsam mit Ihnen planen wir bereits vor Ihrer Entlassung oder während Ihrer Behandlung eine sinnvolle und ausreichende Nachbetreuung. Diese kann in einem gegebenenfalls bereits bestehenden Netzwerk erfolgen – oder in unseren Tageskliniken oder Psychiatrischen Institutsambulanzen.

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