Anpassungs- und stressassoziierte Störungen

Anpassungsstörungen sind in der Regel die kurz- und mittelfristige Folge schwerer psychischer oder physischer Belastungen (Diagnose einer schweren Krankheit, Scheidung, Umzug etc.), die der Betroffene mit eigenen Strategien nicht ausreichend bewältigen kann. Symptomatisch für Anpassungsstörungen sind Gefühle wie Angst, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, weiterhin können auch somatische (körperliche) Störungen wie beispielsweise Schmerzen auftreten. Alles zusammen setzt die Leistungsfähigkeit herab und beeinträchtigt das Sozialverhalten, was zu einer Verminderung der Lebensqualität führt.

Stressassoziierte Erkrankungen sind die Folge von zu viel Stress, von zu hohen Leistungsansprüchen, zu viel Zeitdruck, einer zu hohen Reizdichte. All diese Faktoren verursachen Stress – und im Fortlauf stressassoziierte Erkrankungen: Burnout beispielsweise, Erschöpfungsdepressionen und psychosomatische Beschwerden.

Typische Symptome können eine innere Anspannung, Unruhe und Schlafstörungen sein, aber auch eine starke Erschöpfung bis hin zum Burnout. Daneben treten oft körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Atemnot, Blutdruckschwankungen, Kopf- oder Rückenschmerzen auf. Auch psychische Symptome wie Angst oder Depressionen können dazukommen.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Je nach Ausmaß des Schweregrads Ihrer Erkrankung entscheiden wir in welchem Rahmen eine optimale Behandlung stattfinden könnte: ob ambulant, tagesklinisch oder vollstationär in unserer psychiatrischen Abteilung.

Bei akutem Bedarf wenden Sie sich bitte persönlich an die Zentrale Notaufnahme unseres Klinikums:

Zentrale Notaufnahme

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Gemeinsam mit Ihnen planen wir bereits vor Ihrer Entlassung oder während Ihrer Behandlung eine sinnvolle und ausreichende Nachbetreuung. Gern legen wir Ihnen auch eine Weiterbehandlung in der verhaltenstherapeutischen PIA (Psychiatrische Institutsambulanz) in unserer Außenstelle Altona ans Herz.

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