Angst- und Zwangserkrankungen

Zentrales Merkmal der Angststörungen sind Ängste unterschiedlicher Ausprägungen, die den Alltag und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Panikattacken und Phobien machen den Betroffenen ihr Leben schwer, schwemmen sie aus dem Alltag hinaus und hinein in eine Isolation.
Bei Patientinnen und Patienten mit Zwangserkrankungen besteht ein innerer Drang, Tätigkeiten immer wieder auszuführen, sie waschen oder putzen exzessiv, wiederholen und kontrollieren. Viele Betroffene leiden zusätzlich an sich aufdrängenden Zwangsgedanken, die sehr quälend und unangenehm sein können; kurzum: Sie stehen sich und einem normalen Alltag mit ihren zwanghaften Handlungen im Weg.

Wir stehen Ihnen bei einer Angst- oder Zwangserkrankung auf unserer Station 10 zur Seite und unterstützen Sie mit einer Reihe an Therapiemaßnahmen dabei, Ihre Erkrankung zu überwinden!

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Je nach Ausmaß und Schweregrad Ihrer Erkrankung entscheiden wir in einem oder mehreren ausführlichen Untersuchungsgesprächen, in welchem Rahmen eine optimale Behandlung (ambulant,tagesklinisch,vollstationär ) erfolgen könnte. Durch parallel erfolgende Untersuchungen schließen wir körperliche Ursachen durch gründliche diagnostische Untersuchungen aus.

Dieses erste Gespräch können Sie telefonisch über die Psychiatrische Institutsambulanz Rissen oder persönlich auf Station 10 führen (Terminvereinbarung siehe unten, hier erhalten Sie ggf. einen Fragebogen, der uns Aufschluss über Ihre Erkrankung geben soll). In akuten und dringenden Fällen können Sie sich auch an unsere Zentrale Notaufnahme wenden.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Im Vordergrund Ihrer Behandlung stehen psychotherapeutische Gespräche (einzeln und in der Gruppe plus psychoedukative Gruppen). Ergänzt wird unser Behandlungsangebot durch ausgewählte psychopharmakologische Behandlungen (medikamentöse Behandlungen) und gezielte Aktivierungen in Form von Bewegungstherapien, Ergotherapie (Förderung der alltäglichen Handlungsfähigkeit) und Tanztherapie.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten planen wir bereits während Ihrer Behandlung beziehungsweise während Ihres stationären Aufenthalts eine sinnvolle und ausreichende Nachbetreuung. Diese kann im bereits bestehenden Netzwerk oder in unseren Tageskliniken und Psychiatrischen Institutsambulanzen erfolgen.

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