Sprunggelenksoperationen

Liegt eine Zerstörung des Fußgelenks, insbesondere des oberen oder unteren Sprunggelenks, vor, stehen in unserer Klinik zwei Verfahren zur Auswahl: die Versteifung des Sprunggelenks und das Einsetzen eines künstlichen Sprunggelenks.

Bei der Versteifung des Sprunggelenks (Arthrodese) wird das Gelenk entfernt und wie bei einem Bruch mit Schrauben, Platten oder einem Nagel ruhiggestellt. Auch die Heilung verläuft ähnlich wie die eines Bruches, sodass in der Anfangsphase eine zusätzliche äußerliche Ruhigstellung (z.B. durch einen Gips oder eine Schiene) erforderlich ist.

Sobald die Knochenheilung abgeschlossen ist, kann der Fuß wieder normal belastet werden. Da aus der Versteifung eine eingeschränkte Beweglichkeit des Fußes resultiert, ist zur besseren Gehfähigkeit eine spezielle Anpassung des Konfektionsschuhwerks erforderlich (Stichwort: Mittelfußrolle). Schmerzen und die damit verbundenen Einschränkungen lassen sich so zuverlässig und wirksam behandeln.

Im Gegensatz dazu bleibt durch die Implantation einer Sprunggelenksendoprothese die Beweglichkeit erhalten. Die Lebensdauer einer Sprunggelenksendoprothese ist jedoch erfahrungsgemäß im Vergleich zur Hüft- und Kniegelenksprothese geringer.

Sollten Sie Fragen dazu haben, sprechen Sie uns gern an!

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