Informationen für unsere Patienten

Der erste Schritt in die Klinik fällt oft nicht leicht. Wir möchten Ihnen den Aufenthalt in unserem Haus so angenehm wie möglich gestalten. Es ist unser Ziel, dass Sie mit bester medizinischer Betreuung schnell nach Hause zurückkehren und wieder aktiv am Leben teilhaben können.

Patientenakte

Der erste Schritt

 

Melden Sie sich bitte in unserem Sekretariat, in einer unserer Sprechstunden an.

 

Gut vorbereitet auf Ihren Termin in unsere Sprechstunde

Bevor eine Operation durchgeführt wird, erfolgt immer eine Vorstellung in unserer orthopädischen Sprechstunde. Hier wird der untersuchende Arzt noch einmal genau überprüfen, ob bei Ihnen eine Operation notwendig ist.

 

 

Welche Unterlagen muss ich zur Sprechstunde mitnehmen?

  • Überweisungsschein oder Einweisungsschein Ihres behandelndes Arztes
  • Alle vorhandenen Röntgenbilder, Kernspintomographien (MRT) und Computertomographien (CT)
  • Untersuchungsberichte und Arztbriefe Ihres Allgemein- oder Facharztes
  • Medikamentenliste (wenn vorhanden)
  • Allergiepass (wenn vorhanden)
  • Krankenversicherungskarte, ggf. Zusatzversicherungsunterlagen

Ihr Termin bei uns in der Sprechstunde: Was wir mit Ihnen Besprechen, welche Untersuchungen wir durchführen

In einem ausführlichen Anamnese-Gespräch wird der Arzt Ihnen eine Reihe von Fragen stellen, um den bisherigen Verlauf Ihrer Krankheit zu erfahren.

Es folgt die körperliche Untersuchung. Gegebenenfalls sind noch die Durchführung von ergänzenden Röntgenbildern, wie. z.B.einer Kernspintomographie oder einer Computertomographie notwendig.

So kann er sich ein klares Bild über Ihren Gesundheitszustand machen.

Sämtliche Untersuchungsmethoden sind hier am Asklepios Westklinikum Hamburg durchführbar.

Anschließend wird der Arzt den Behandlungsvorschlag und gegebenenfalls eine Operation mit Ihnen genau besprechen.

Wird eine Operation geplant, so wird der Aufnahmetermin und der Operationstermin mit Ihnen abgestimmt. Gegebenenfalls folgt noch am selben Tage eine Vorstellung beim Narkosearzt.

Informationen zur Operation

Ambulante oder Stationäre Operation ?

Je nach Schwere der Operation, entscheidet der behandelnde Arzt, ob die Operation ambulant oder stationär durchgeführt wird. Kleinere Operationen unter örtlicher Betäubung oder Kurznarkose können in vielen Fällen ambulant durchgeführt werden. Hier sind in der Regel keine größeren Voruntersuchungen oder Vorbereitungen notwendig. Nach ein paar Stunden können Sie das Krankenhaus in Begleitung meist wieder verlassen.

Gibt es Operationsrisiken?

Komplikationen sind bei häufig durchgeführten Operationen selten. Dennoch birgt jede Operation gewisse Risiken. So kann es z.B zu Thrombosen, Embolien, Wundheilungsstörungen, Blutergüssen, Nachblutungen, Verletzungen der Nerven oder Gefäße, etc. kommen. Wir informieren Sie hierüber noch einmal sehr ausführlich vor der Operation.

Wie ist es mit Medikamenten, die Sie bereits einnehmen?

Nehmen Sie Medikamente ein wie Schmerz-, Beruhigungs-, Schlaf-, oder gerinnungshemmende Mittel? Bei einer regelmäßigen ASS-Einnahme (Aspirin®) sollten Sie das Präparat in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt etwa drei Tage vor dem Eingriff absetzen, um ein erhöhtes Blutungsrisiko bei der Operation zu vermeiden. Eventuell vorhandene Herz-Kreislaufprobleme, hoher Blutdruck oder Diabetes müssen medikamentös richtig eingestellt werden. Mögliche vorhandene Infektionen wie Zahnabszesse oder Blaseninfektionen sollten vor der Operation ausgeheilt sein.

 Wenn Sie eine Allergie haben:           

Sollten Sie bei Schmuck, Brillen, Knöpfen oder Reißverschlüssen allergische Reaktionen gegen Nickel oder Chrom zeigen, ist es erforderlich, Ihren Arzt vor der Operation darüber zu informieren. Auch bei anderen bekannten Allergien z.B. gegen Antibiotika, Pflaster, Jod usw. empfiehlt es sich, den Allergiepass vorzulegen. Allergien gegen Metalle spielen eine besondere Rolle bei einer geplanten Gelenkprothesenoperation, je nach Allergie verwenden wir spezielle so genannte hypoallergene Implantate aus Titan oder Implantate mit einer Titanbeschichtung.

 

Direkt nach der Operation

Aufwachen aus der Narkose

Bereits wenige Minuten nach Ende der Operation leitet der Narkosearzt die Aufwachphase ein. Im Aufwachraum wird Ihre Herz-Kreislauf-Überwachung fortgesetzt. Gegen einsetzende Schmerzen werden Medikamente verabreicht. Nach einer bestimmten Zeit, die von der Operation und Ihrem Befinden abhängt, werden Sie auf die Station zurückverlegt. Nach einer ambulanten Operation werden Sie etwa drei bis sechs Stunden nach Operationsende nach Hause entlassen. Bei ambulanten Operationen sind Sie zumindest am Operationstag aufgrund der verabreichten Narkosemittel oder aufgrund einer Ruhigstellung oder einer Entlastung des Operationsgebietes an Unterarmgehstützen nicht verkehrstüchtig . Sie sollten daher im Vorwege eine Begleitung und entsprechende Heimreise organisieren.

Die Operationswunde

Je nach Art und Verlauf der OP wird nach der Operation noch eine Röntgenkontrolle durchgeführt. Sobald die Operationswunde völlig trocken ist, steht der Dusche mit entsprechenden Duschpflastern nichts mehr im Wege. Reiben Sie die Wunde nach dem Duschen jedoch nicht trocken, sondern tupfen Sie sich sanft ab. Um den 14. Tag nach dem Eingriff werden in der Regel die Fäden gezogen.

Aufstehen und Bewegen

Das Wesentliche ist jetzt überstanden – jetzt heißt es langsam wieder aktiv zu werden.

Der Erfolg der Operation hängt entscheidend von der Nachbehandlung ab. Im Krankenhaus lernen Sie mit Hilfe der Physiotherapeuten schnellstmöglich mobil zu werden.

Bereits nach ein bis zwei Tagen beginnen Sie mit den ersten Bewegungsübungen. Art- und Umfang der Rehabilitationsmaßnahmen bespricht der behandelnde Arzt mit Ihnen.

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