Kniegelenksarthrose

Die bei weitem häufigste Arthroseform ist die Kniegelenksarthrose! Meist handelt es sich dabei um einen altersbedingten Verschleiß, doch es kann ebenso jüngere Menschen treffen, zum Beispiel die, die ihre Gelenke stark beanspruchen. Auch Übergewicht und erbliche Faktoren spielen mitunter eine Rolle, ebenso Morbus Ahlbäck (Absterben eines Knochenanteils im Kniegelenk) und die rheumatoide Arthritis (Gelenkentzündungen), die zu einer Entzündung der Gelenkschleimhaut führt und im weiteren Verlauf die Gelenkknorpel angreift und zerstört.

Kniearthrose im Röntgenbild

All diese Punkte können dazu beitragen, dass die Gelenkknorpel an den Gelenkenden durch Reibung rau werden und sich regelrecht aneinander abreiben. Dann treffen die Gelenkenden des Kniegelenks direkt aufeinander. Die Folge: Schmerzen, die im Laufe der Zeit immer stärker werden. Rund fünf Millionen Menschen leiden hierzulande an einer Kniegelenksarthrose.

Selbstverständlich sollte zuerst versucht werden, Ihre Beschwerden konservativ zu behandeln – also medikamentös, mit Spritzenbehandlungen oder mit Krankengymnastik. Dies übernimmt in der Regel Ihr Hausarzt oder Ihr niedergelassener Facharzt. Sollte durch diese Behandlung keine ausreichende Besserung erzielt werden oder Ihre Arthrose zu weit fortgeschritten sein, werden wir Ihnen die Implantation eines künstlichen Kniegelenks ans Herz legen. Hierbei kommen bei uns verschiedene Knieprothesen zum Einsatz.


Alle Details zur Operation und der sich anschließenden Behandlung besprechen wir in unserer Sprechstunde – melden Sie sich gern an.

Expertenvideo: Künstliche Gelenke - das Knie

Theresa von Tiedemann im Gespräch mit dem Orthopäden Dr. Wolfgang Herzberg

In diesem Video erläutert der Orthopäde Dr. Wolfgang Herzberg aus dem Asklepios Westklinikum Hamburg, wann, wie und warum künstliche Kniegelenke eingesetzt werden, und worauf es bei der Auswahl, der Operation, der Rehabilitation und der Nachsorge ankommt.

Seite teilen: