Gefäßerkrankungen in Becken, Ober- u. Unterschenkel

Liegt eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung) in den Beingefäßen vor, sprechen Mediziner von der sogenannten Schaufensterkrankheit. Sie trifft überwiegend Raucher und Diabetiker und führt häufig zu chronischen Wunden. Bei Patienten mit Diabetes wird die Schaufensterkrankheit in der Regel durch die Einschränkung der Schmerzempfindung (Polyneuropathie) ausgelöst.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ein Gespräch, in dem wir Ihre Krankengeschichte (Anamnese) besprechen, durch eine körperliche Untersuchung sowie mit Hilfe unserer modernen, medizintechnischen Diagnostik. Dazu gehören diverse bildgebende Verfahren (farbkodierte Duplexsonographie (Ultraschalluntersuchung, in der die Richtung des Blutflusses sichtbar ist), Angio-Magnetresonanztomographie (Gefäßdarstellung mithilfe eines Magnetfeldes), CT-Angiographie (Blutgefäße werden durch Röntgenverfahren und unter Zuhilfenahme eines Kontrastmittels sichtbar gemacht) und digitale Subtraktionsangiographie (DAS, bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Blutgefäße, bei dem sich störende Bildelemente entfernen lassen).

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Prof.Dr.Dr.med.habil.Thomas Carus demonstriert die OP-Technik
© T.Röhricht

In unserer Abteilung stehen wir Ihnen mit einem interdisziplinären Team zur Seite, das sich aus Angiologen, Kardiologen, Radiologen und Gefäßchirurgen zusammensetzt. Diese verfügen über alle Möglichkeiten, die Durchblutung Ihrer Beinarterien im Rahmen schonender minimal-invasiver Katheterverfahren zu verbessern.

Sollten wir diese Verfahren einmal nicht mit Erfolg einsetzen können, führen wir eine gefäßchirurgische Operation durch, in deren Verlauf wir die Durchblutung im Normalfall wieder herstellen können.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Vor Ihrer Entlassung besprechen wir mit Ihnen, was Sie in den kommenden Tagen besonders beachten müssen. Außerdem erhalten Sie einen Brief für Ihren weiterbehandelnden Arzt und Informationen zu eventuell notwendigen Nachsorgekontrollen. Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns gern an!

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