Wirbelbrüche

Die Wirbelsäule besteht aus Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Gebildet werden die Abschnitte aus den Wirbelkörpern, die im Zusammenspiel mit Muskeln, Bändern und Nervenstrukturen ein wichtiges Zentralorgan bilden.  

Dabei hat die Wirbelsäule Stütz-, aber auch Bewegungsaufgaben. Somit sind die Wirbelsäulenabschnitte ständig belastet. Im höheren Lebensalter können Verschleißerscheinungen die Knochensubstanz der Wirbelsäule verändern. Osteoporose, auch „Knochenschwund“ genannt, kann sie außerdem verringern.  

Schon kleinste Bewegungen, unglückliche Stürze oder Gewalteinwirkungen, unter anderem durch einen Treppensturz, können zu einem Bruch des Wirbelkörpers führen. Bei jüngeren Menschen kommt es in der  Regel erst durch eine stärkere Gewalteinwirkung zu einer Wirbelverletzung. Eher selten schwächen Tumore die Knochensubstanz derart, dass es zu einem Wirbelbruch kommt. 

Die Behandlung erfolgt in unserer Klinik in Kooperation mit anderen Fachdisziplinen – so werden Fachwissen und Erfahrungen unterschiedlicher Spezialisten für Ihre Therapie herangezogen. Wir kombinieren die nicht-operative mit der operativen Therapie.

Häufig arbeiten wir mit der sogenannten Ballon-Kyphoplastie. Dabei führen wir einen Ballon in den gebrochenen Wirbel ein, dehnen den Ballon zur Stabilisierung der Fraktur auf, entfernen ihn wieder und füllen den Hohlraum zur Fixierung der Fraktur mit Knochenzement. Auf diese Weise ist eine rasche Stabilisierung möglich.

Erfahren Sie mehr über den Wirbelbruch

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