Rheumatische Veränderungen

Die rheumatoide Arthritis wirkt sich mit zunehmender Dauer auch auf die Gelenke der Wirbelsäule aus. Dies betrifft insbesondere die Wirbelgelenke im Bereich der Halswirbelsäule. Sie rufen bei 50 % der Patienten, die an der Gelenkentzündung leiden, Beschwerden hervor. Diese beginnen üblicherweise langsam mit zeitweise auftretenden Hinterkopf-Nackenschmerzen. Im Laufe der Zeit werden die Schmerzen jedoch chronisch und verstärken sich, wenn die Betroffenen den Kopf bewegen.

Im weiteren Verlauf verursacht die zunehmende Instabilität eine Verschiebung und eine Gleitbewegung der Wirbelkörper. Hieraus folgt eine Schädigung des Rückenmarks, die sich meist durch Schwächen an Armen und Beinen, durch Gangunsicherheit (zuerst häufig nur im Dunkeln) und durch Missempfindungen an Armen wie Beinen (Dysästhesien) zeigt.

Typisch sind Störungen der Feinmotorik der Hände. Diese Alarmzeichen werden häufig übersehen oder nicht ernst genommen. In einigen Fällen werden sie auch auf rheumatische Veränderungen an den Händen und Füßen zurückgeführt.

Für die Diagnostik und Therapie stehen Ihnen in unserer Klinik erfahrene Spezialisten zur Verfügung.

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