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Entfernung von Haut-Weichteiltumoren

Die Entfernung von Haut-Weichteiltumoren geht häufig mit ästhetischen und funktionellen Einschränkungen einher. In der plastischen Chirurgie steht uns eine große Bandbreite spezialisierter Operationsverfahren zur Verfügung, mit denen wir die Entfernung entweder direkt auf eine schonende Art vornehmen oder entstandene Defekte ausgleichen können.

Haut- und Weichteiltumore kommen in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen vor, unter anderem zählen hierzu gutartige Veränderungen wie:

  • Fibrome (rundliche Vorwölbung der Haut)
  • Muttermale (Nävi)
  • Warzen
  • gutartige Wucherungen wie Akanthome
  • verschiedene Zysten

Zu diesen Tumoren zählen jedoch auch bösartige Veränderungen (Hautkrebs) wie:

  • Basaliome (von den Basalzellen ausgehender bösartiger Hauttumor)
  • Spinaliome (Plattenepithelkarzinom)

Behandlung

Sofern ein gutartiger Hauttumor für Sie eine ästhetische oder funktionelle Beeinträchtigung darstellt, bieten wir Ihnen eine plastisch-chirurgische Entfernung an. Im Vergleich zu bösartigen Tumoren kann dies sparsamer, also mit weniger Abstand zu gesundem Gewebe, erfolgen. In einigen Fällen kann auch eine Therapie durch Laserbestrahlung oder Cremes erfolgreich sein.

Mit der operativen Entfernung gutartiger Haut-Weichteiltumore sollte nicht zu lang gewartet werden, da das Erzielen eines funktionell und ästhetisch ansprechenden Ergebnisses mit zunehmendem Wachstum des Tumors schwieriger wird. Je nach Lokalisation und Art der Gewebeveränderungen setzen wir – meist unter lokaler Betäubung – spezialisierte plastisch-chirurgische Operations- und Nahttechniken ein. Handelt es sich um einen besonders großen Haut-Weichteiltumor, kommen Hautverschiebungen oder Hauttransplantationen zur Anwendung. Die Fäden entfernen wir meist ca. 7 bis 10 Tage nach der Operation. Für ein optimales Ergebnis empfehlen wir Ihnen, die betroffenen Hautbereiche mit einer fetthaltigen Creme zu pflegen und zu massieren und vor Sonnenbestrahlung zu schützen.

Bösartige Tumore stellen gerade im Gesicht, neben der sicheren und vollständigen Entfernung des bösartigen Gewebes, auch besondere Anforderungen an die ästhetische Wiederherstellung.

Nach der erfolgreichen Tumorentfernung sollten natürlich keine ästhetisch störende oder auffallende Narbe und auch keine funktionelle Beeinträchtigung (wie zum Beispiel fehlender Lidschluss, hängender Mundwinkel, Verziehung am Nasenflügel) verbleiben.

Aus diesem Grund werden uns oftmals Patienten mit Tumoren im Gesicht, die sich an kritischen Stellen befinden, von den behandelnden Hautärzten zugewiesen.

Erfolgsaussichten

Stellt ein gutartiger Hauttumor „nur“ ein ästhetisches Problem dar, beraten wir Sie gerne zu den realistisch möglichen Ergebnissen: Nach einer Operation bleibt eine Narbe zurück, die zwar meist nur sehr klein und deutlich unauffälliger als die vorherige Hautveränderung ist, aber bei Ihren Erwartungen an das Operationsergebnis berücksichtigt werden sollte.

Die bösartigen Hauttumore, die nur extrem selten zum „Streuen“, das heißt zum Bilden von Fernabsiedlungen neigen, können, wenn sie feingeweblich kontrolliert vollständig entfernt sind, geheilt werden.

Wir besprechen das für Sie individuell angezeigte Vorgehen umfassend mit Ihnen, für Ihre Fragen sind wir gerne da.

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