Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Wachstumsverzögerung

Man spricht von einer fetalen Wachstumsretardierung (SGA/IUGR), wenn das Kind während der Schwangerschaft im Hinblick auf das Schwangerschaftsstadium ein zu niedriges Gewicht aufweist.

Die Ursachen für eine Wachstumsverzögerung sind vielfältig und bleiben in über der Hälfte der Fälle unklar. Sie können bei der Mutter, beim Kind oder in einer Störung der Plazentafunktion liegen. So können schwere, vor allem chronische Erkrankungen der Mutter wie Herz- oder Nierenerkrankungen oder unbehandeltes Asthma zu Wachstumsstörungen des Kindes führen. Zudem können zahlreiche Medikamente, während der Schwangerschaft eingenommen, den Embryo schädigen und Wachstumsverzögerungen und Fehlbildungen auslösen. Risikofaktor Nummer 1 ist das Rauchen.

Eine spezifische Therapie der intrauterinen Wachstumsrestriktion steht derzeit nicht zur Verfügung.

Die Therapie beschränkt sich auf die Behandlung von mütterlichen Erkrankungen, mütterlicher Schonung  und die Verminderung von psychischem und physischem Stress, sowie der intensiveren Überwachung der Schwangerschaft.

Bei Wohlbefinden von Mutter und Fetus kann eine spontane Entbindung angestrebt werden, sonst ist die Entbindung per Kaiserschnitt notwendig.

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