Diagnose

Grundsätzlich kann ein Sarkom sich überall im Körper bilden, beispielsweise in Muskeln, Bindegewebe, Fettgewebe, Sehnen, Knorpel oder Knochen. Besonders häufig sind die Extremitäten (Arme und Beine) betroffen.
Um Ihnen die für Ihre individuelle Erkrankung optimale Therapie anbieten zu können, nehmen wir uns als Asklepios Tumorzentrum Hamburg zunächst Zeit für Ihre sorgfältige Diagnostik.

Auf der Grundlage dieser Untersuchungsergebnisse entwickeln wir gemeinsam mit allen an Ihrer Therapie beteiligten Spezialisten in unserer interdisziplinären (fachübergreifenden) Tumorkonferenz die für Sie am besten geeignete Therapie. Anschließend besprechen wir unseren Vorschlag in Ruhe mit Ihnen und beraten Sie ausführlich. Bitte zögern Sie nicht, uns dabei alle Ihre Fragen zu stellen. Uns ist es wichtig, dass Sie sich umfassend informiert und bei uns in den besten Händen wissen.

Sollten Sie unter Symptomen wie etwa unerklärlichen Bauch- oder Rückenschmerzen, plötzlichem Gewichtsverlust, Schwellungen oder Missempfindungen an den Beinen leiden, sollte sich Ihr Bauchumfang unerwartet vergrößern oder sollten Sie sich ständig überraschend schnell satt fühlen, so zögern Sie bitte nicht, Kontakt zu unseren Spezialisten aufzunehmen. Diese Anzeichen könnten auf ein Sarkom hindeuten. Die Fachwelt unterscheidet mehr als 50 verschiedene feingewebliche Subtypen (Unterarten) dieser bösartigen Tumorerkrankung des mesenchymalen Bindegewebes (sternförmige Vorläuferzellen des Bindegewebes).

Uns ist es wichtig, Ihnen die für Ihre individuelle Situation aussichtsreichste Behandlung zu ermöglichen. Deshalb widmen unsere erfahrenen Experten sich zunächst Ihrer sorgfältigen Diagnostik mithilfe einer hochauflösenden Computertomografie (computerunterstütztes Röntgen). Bei Bedarf präzisieren wir die Ergebnisse mithilfe einer Magnetresonanztomografie (MRT: bildgebendes Verfahren, bei dem ein Magnetfeld genutzt wird) oder einer Positronenemissionstomografie (PET: nuklearmedizinisches Verfahren, mit dem Stoffwechselvorgänge sichtbar gemacht werden können).

Auf diese Weise können wir sowohl die Ausdehnung des Primärtumors genau bestimmen als auch mögliche Metastasen (Tochtergeschwülste) schnell erkennen, die sich beispielsweise in der Leber und der Lunge gebildet haben können.

Sollte es für Ihre bestmögliche Behandlung erforderlich sein, so ergänzen wir Ihre Diagnostik um eine Stanzbiopsie (Entnahme einer kleinen Gewebeprobe zur feingeweblichen Untersuchung). So können unsere Spezialisten die Art Ihrer Erkrankung präzisieren, indem beispielsweise ein Sarkom von einem Lymphom (Tumor des Lymphsystems) und/oder Keimzellneoplasien (krankhafte Keimzellneubildungen, etwa bei einem Hodentumor) abgegrenzt wird.

Auf der Basis dieser umfassenden Ergebnisse, die wir selbstverständlich zunächst eingehend mit Ihnen besprechen, planen wir Ihre auf Sie persönlich abgestimmte operative und/oder weitere Therapie.

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