Depressionen

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in der modernen Gesellschaft. In Deutschland leiden schätzungsweise 5% der Bevölkerung, d.h. etwa 4 Millionen Menschen, aktuell an einer Depression. Pro Jahr erkranken etwa 1 bis 2 Personen von 100 neu an einer Depression. Diese Störung kann in jedem Lebensalter vorkommen, der Erkrankungsgipfel liegt aber zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr.

Wie entsteht eine Depression?

Warum ein Mensch eine Depression entwickelt lässt sich nicht eindeutig sagen. Eine Depression entsteht in der Regel aus dem Zusammenwirken mehrerer Faktoren. Welche Rolle dabei erbliche und umweltbedingte Faktoren spielen, ist individuell unterschiedlich und im Einzelfall zu klären. Weiterhin kann es aktuelle Auslöser geben, die das Auftreten einer Depression bewirken können. Eine akute oder chronische Erkrankung z. B. kann die Entwicklung depressiver Symptome begünstigen und neben einer medizinisch körperlichen Behandlung eine psychotherapeutische Behandlung erforderlich machen.

Woran erkennt man eine Depression?

Depressionen können ein vielfältiges Erscheinungsbild haben und sind nicht immer leicht zu erkennen. Depressive Patienten leiden jedoch meist unter Gefühlen von Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit. Sie empfinden weniger oder gar keine Freude und haben einen deutlich geringeren Antrieb. Eine erhöhte Ermüdbarkeit oder nur noch wenig Interesse Kontakte zu anderen Menschen zu pflegen oder Hobbies nachzugehen sind ebenfalls häufige Symptome einer Depression. Patienten können aber auch an Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, an Schlafmangel undAppetitlosigkeit, sowie Schuldgefühlen, morgendlichen Stimmungstiefs und verschiedensten körperlichen Beschwerden im Zusammenhang mit einer Depression leiden.

Woran behandelt man eine Depression?

Wird einmal die richtige Diagnose gestellt, stehen unterschiedliche erfolgsversprechende Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Vorrangig wird eine Depression mit einer Psychotherapie behandelt. Bei schweren Formen der Erkrankung können jedoch auch Medikamente zum Einsatz kommen und eine psychotherapeutische Behandlung ergänzen.

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Susanne Madsen

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