Künstlicher Gelenkersatz

Die intensive Rehabilitation nach der Operation soll helfen, die Muskulatur wieder aufzubauen. Die hüftumgebende aber auch die gesamte Bein- und Rückenmuskulatur hat sich durch die oft lange Erkrankung verändert. Die Schonhaltung hat ein verändertes Zusammenspiel der Muskeln notwendig gemacht. Dieses zu normalisieren oder wenigstens in den bestmöglichen Zustand zu bringen, ist Aufgabe der ambulanten oder stationären Rehabilitation und auch des Eigentrainings durch den Patienten.

Künstliche Gelenke sind ein fester Bestandteil der heutigen Medizin. Zur Behandlung gehört auch die weiterführende Versorgung in den auf die Operation folgenden Jahren. Ein künstliches Gelenk wird normalerweise eingesetzt, wenn konservative Therapien nicht mehr weiterhelfen und Patienten durch Schmerzen und Bewegungseinschränkung ein erhebliches Maß an Lebensqualität verloren haben.

Welche Erkrankungen sind am häufigsten?

  • Gelenkverschleiß (Arthrose)
  • Unfallfolgen
  • Tumor
  • rheumatische Erkrankungen
  • angeborene Fehlstellungen
  • Gelenkentzündungen

Welche Gelenke werden am häufigsten ersetzt?

Hüfte, Knie und Schulter gehören zu den am häufigsten ersetzten Gelenken. Je nach Schweregrad kommen die folgenden Prothesen zum Einsatz:

  • Oberflächenersatz
  • Teil- Endoprothesen
  • Total- Endoprothesen

Physiotherapeutische Nachbehandlung

In der Nachbehandlung des Gelenkersatzes ist entscheidend, in welchem Maß und in welchem Umfang operiert worden ist. Es gelten die durch den Arzt festgelegten Belastungsgrenzen. Vorrangiges Ziel ist es, dass Sie sich im Alltag schmerzfrei und besser bewegen können.

Eine physiotherapeutische Nachbehandlung kann ein Arzt über eine Heilmittelverordnung auf Rezept verordnen. Wir werden gemeinsam mit Ihnen die für Sie individuell beste Therapie festlegen.

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