Diagnostik von Schilddrüsenerkrankungen

Das diagnostische Vorgehen gestalten wir für Sie individuell. Wenn Sie Fragen hierzu haben, zögern Sie bitte nicht uns diese zu stellen. Wir erläutern sie Ihnen gern.

Schilddrüsenvergrößerungen und -knoten kommen häufig vor. In Rahmen von großen Ultraschall-Reihen-Untersuchungen ansonsten gesunder Probanden fand man bei jedem dritten Untersuchten eine Auffälligkeit in der Schilddrüse, wie zum Beispiel Knoten, Zysten und/oder eine Schilddrüsenvergrößerung.

Neben der gründlichen Ultraschalluntersuchung inklusive Durchblutungsmessung bieten wir die Schilddrüsenszintigrafie (Bildgebungsverfahren, bei dem den Patienten ein Radionuklid injiziert wird) zur Einordnung von Schilddrüsenknoten an. Hiermit können wir einen Knoten als heiß (produziert ungesteuert Hormone) oder kalt klassifizieren. Sogenannte heiße Knoten können Schilddrüsenüberfunktionen verursachen, bei kalten Knoten besteht ein geringes Risiko der Bösartigkeit (ca. 3 bis 5 %). Die weitere Therapie richtet sich nach dem Speicherverhalten. Größe und Ausdehnung eines Kropfes (Struma nodosa) können wir mittels der Schilddrüsenszintigrafie darstellen.

Auch die weitere Unterscheidung immunologisch ausgelöster Schilddrüsenerkrankungen (zum Beispiel Morbus Basedow oder die Hashimoto-Erkrankung) ist mittels dieser Methode möglich. Eine Technetium-99m-Schilddrüsenszintigrafie dauert inklusive der Injektion des Radionuklids, der Einwirkzeit (ca. 20 Minuten), der Aufnahmezeit (ca. 10 Minuten) und der Computerauswertung ca. 45 Minuten. Die Strahlenbelastung ist sehr gering und beträgt nur den Bruchteil der bei einer Computertomografie-Untersuchung gegebenen Belastung (ca. 0,9 mSv).

Je nach Ergebnis der Schilddrüsendiagnostik planen wir gemeinsam mit Ihnen das weitere Vorgehen. Hierfür erläutern wir Ihnen Ihre Untersuchungsergebnisse umfassend und wir beantworten gern Ihre Fragen.

Nuklearmedizin

Nuklearmedizin ©Asklepios

Dr. Michael Weber, Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin der Asklepios Klinik St. Georg spricht über die Nuklearmedizin, wie sie zur Diagnostik und Therapie eingesetzt wird und über die lange Tradition seiner Klinik.

Diagnostik und Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen

Ein häufiges Symptom bei Störungen der Schilddrüse ist die Schilddrüsenvergrößerung. Dr. Hendrik Graefe, Oberarzt der HNO-Heilkunde und plastischen Operationen an der Asklepios Klinik in St. Georg, und Dr. Michael Weber, Chefarzt der Nuklearmedizin an der Asklepios Klinik St. Georg, klären über die Diagnostik und Behandlung bei Erkrankungen der Schilddrüse auf.

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