Station Abhängigkeitserkrankungen und somatische Erkrankungen

Oberarzt: Susanne Schulze / Stationsleitung: Kerstin Helms

Die Station O31A/SAS nimmt Abhängigkeitserkrankte von legalen und illegalen Drogen rund um die Uhr an allen Wochen- und Wochenendtagen auf. Sie ist spezialisiert auf die Versorgung von Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen, die an schwerer oder durch die Sucht ausgelösten Begleiterkrankungen leiden.

Die Station  bietet die notfallmäßige Aufnahme von Suchtkranken mit Entzugswunsch, sowie eine notfallmäßige ambulante Begutachtung und Beratung von Suchtkranken an.

Die Mitarbeiter der Station O31A arbeiten und verstehen sich als multiprofessionelles Team. Arbeitsgrundlage der Pflegekräfte ist das Bezugspflegesystem Primary Nurse (PN). Persönliche Betreuung und der Aufbau einer vertrauensvollen empathischen Beziehung zum Patienten sind die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung.

Unser Therapieangebot

  • Medikamentengestützte Entgiftung: Einstellung auf Opiatsubstitution, Differenzierte Psychopharmakologie
  • Medikamentöse Einstellung
  • Krisenintervention (auch nach Rückfällen)
  • Entwicklung eines individuellen Behandlungszieles
  • Bezugspflege, feste Ansprechpartner
  • Gesprächsgruppen
  • Einzelgespräche
  • Unterstützung in sozialen und rechtlichen Angelegenheiten
  • Strukturierter Tagesablauf
  • Begleitete, lebenspraktische Aktivitäten im Stationsalltag
  • Akupunktur , Aromatherapie & Entspannung
  • Sport & Freizeitangebote, Bewegungstherapie
  • Kunsttherapie
  • Kooperation mit dem Hamburger DrogenhilfesystemVermittlung von Beratungsstellen, Therapieplätzen und Selbsthilfegruppen
  • Sozialpädagogischer Fachdienst
  • Nach Absprache: Ambulante Weiterbehandlung

Unser Leistungsspektrum

  • Qualifizierte Entzugsbehandlung bei bestehender Abhängigkeit von legalen/ illegalen Drogen, ggf. Einleitung einer Substitutionsbehandlung.
  • Ambulante Beratung und Begutachtung von Suchtkranken im Rahmen des Screenings, Erstellung von Verbandsberichten (VB), ggf. Weiterleitung an ambulante Einrichtungen (z.B. Beratungsstellen, Suchtambulanzen) des Suchthilfesystems.
  • Diagnostische Abklärung und Behandlung von körperlich erkrankten Abhängigen, die das Angebot der bestehenden somatischen Krankenhäuser und Praxen aufgrund ihrer Abhängigkeitserkrankung nicht nutzen können.
  • Wundversorgung durch speziell fortgebildete Wundmanager.
  • Durchführung einer Krisenintervention in Form eines Gruppenangebotes sowie von Einzelgesprächen bei Rückfällen, ausgelöst z.B. durch Beziehungs-, Lebens-oder Leistungskrisen.
  • Individuelle soziale Beratung und Unterstützung bei der Klärung sozialer Angelegenheiten (z.B. Versicherungsverhältnisse, materielle Grundsicherung, Schuldenregulierung, Wohnraumsicherung, Melde-, Justiz- und Ausländerangelegenheiten, Kostenklärung für weiterführende Behandlungen).
  • Durchführung von Gesprächs-/Infogruppen mit dem Ziel der Informationsarbeit (Suchthilfesystem, weiterführende Behandlungsmöglichkeiten, Information über Suchterkrankungen) und Motivationsarbeit.
  • Förderung der Integration in bestehende Selbsthilfegruppen.
  • Individuelle Nachbetreuung einzelner Schwerstkranker.

Aufnahmepriorität besteht bei

  • Patienten mit Erstkontakt zum Suchthilfesystem bei Entzugswunsch
  • Krisenintervention bei Patienten mit einer Abhängigkeitserkrankung.
  • Bei ausgeprägtem Entzugssyndrom.
  • Akuter, ambulant nicht beherrschbarer Rückfall und bekannter Abhängigkeitserkrankung.
  • Übernahme von Patienten aus anderen Einrichtungen des Suchthilfesystems bei Vorliegen einer entsprechenden Indikation.
  • Übernahme von Patienten aus anderen Krankenhäusern, auch bei somatischen Erkrankungen, sofern die Suchterkrankung dies erforderlich macht.
  • Entzugsbehandlung bei Abhängigkeit von neuen oder unbekannten Drogen (z.B. GBL)
  • Patienten mit schweren körperlichen Begleiterkrankungen zu Ihren Suchterkrankungen.
  • Der diensthabende Arzt entscheidet, ob es zu einer Aufnahme des betreffenden Patienten kommt.

Kontakt

Asklepios Klinik Nord - Ochsenzoll
Klinik für Abhängigkeitserkrankungen

Psychotherapiestation O31A: Sucht und schwere körperliche Erkrankungen (Haus 3, 1. OG)

Besucheranschrift: Henny-Schütz-Allee 3
Postanschrift: Langenhorner Chaussee 560
22419 Hamburg

Tel. Aufnahmebüro: (0 40) 18 18-87 23 60
(Montag - Freitag 10:00-16:00 Uhr)
Tel. Station: (0 40) 18 18-87 29 90 (rund um die Uhr)
Fax. Station: (0 40) 18 18-87 22 75 (rund um die Uhr)

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